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LONDON (awp international) - Nach einem besser als erwartet ausgefallenen Geschäftsjahr hat der Pharmakonzerns AstraZeneca seine mittelfristigen Ziele bestätigt. Die Konkurrenz von Nachahmermedikamenten (Generika) machte dem britisch-schwedischen Arzneimittelhersteller aber auch im vierten Quartal zu schaffen. Dank eines guten Geschäfts mit Umsatztreibern wie dem Bluttfettsenker Crestor sowie eines zweistelligen Wachstums in den Schwellenländern konnte das Unternehmen Rückgänge auf dem US-Markt ausgleichen.
Die Aktie des im im FTSE-100 notierten Unternehmens stieg am Donnerstagvormittag um 1,85 Prozent in einem moderat schwächeren Marktumfeld. Als positives Signal an die Aktionäre verkündete AstraZeneca, im laufenden Jahr erneut Aktien zurückzukaufen - der Umfang des Programms soll bei 4 Milliarden Dollar liegen. Zudem wird die Dividende für das Gesamtjahr um 11 Prozent auf 2,55 US-Dollar je Aktie angehoben, wie Unternehmenschef David Brennan hervorhob.
Im abgelaufenen Jahr belief sich der Umsatz in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bei 33,27 Milliarden Dollar. Neben dem Patentablauf für Produkte in den USA fehlte dem Unternehmen auch Erlöse, die AstraZeneca im Vorjahr mit dem umsatzstarken Grippe-Impfstoff gegen das Virus H1N1 machen konnte. Dem gegenüber standen Erlöse aus den Schwellenländern - sie durchbrachen im vergangenen Jahr erstmals die 5-Milliarden-Dollar-Grenze. Unter dem Strich stieg der bereinigte Gewinn um fünf Prozent auf 6,71 Dollar je Aktie - das waren mehr als die von Astrazeneca zuletzt anvisierten 6,50 bis 6,65 Dollar.
Für das laufende Jahr will der Pharmakonzern nicht zu viel versprechen. Der Umsatz könnte im einstelligen Prozentbereich sinken. Besonderer Belastungsfaktor ist dabei der Patentablauf des Krebsmittels Arimidex. Als bereinigtes Ergebnis je Aktie geht AstraZeneca von 6,45 bis 6,75 Dollar je Aktie für das Gesamtjahr aus.
Die mittelfristigen Ziele bis 2014 lässt weitgehend AstraZeneca unangetastet. Der Umsatz soll in dieser Zeit jeweils in einer Spanne zwischen 28 und 34 Milliarden Dollar liegen. Eingriffe der Regierungen in den Pharmamarkt blieben eine Herausforderung. Auch Patentabläufe bei einer Reihe von Produkten sorgten weiter für Druck. Dagegen stehe das Wachstum bei den exklusiven Umsatzbringern sowie das Geschäft in den Schwellenländern.
Mit Blick auf die Produktpipeline gibt sich AstraZeneca vorsichtiger: Für Arzneimittel, die sich noch in der Entwicklung befinden oder erst seit kurzem auf dem Markt sind, erwartet das Unternehmen nur noch einen Umsatzbeitrag von drei bis fünf Milliarden Dollar, vor einem Jahr war man noch von vier bis sechs Milliarden Dollar ausgegangen./nmu/alg/tw

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