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Zürich (awp) - Die Actelion Ltd veröffentlicht am Dienstag, 20. Juli, die Zahlen zum zweiten Quartal 2010. Analysten haben folgende Schätzungen:
Q2 10E
In Mio CHF AWP-Konsens Q2 09A
Umsatz 507,8 449,6
Cash-EBIT 183,1 158,3
EBIT 144,7 121,2
Reingewinn 127,8 116,2
FOKUS: Das Augenmerk der Analysten liegt vor allem auf der Umsatzentwicklung des Hauptproduktes Tracleer und Nachrichten zur Produktpipeline. Bei Tracleer wird zumeist von einem zunehmend gesättigten Markt ausgegangen, in dem der Wettbewerb härter wird. Was die Produktpipeline angeht, wird für den potenziellen "Blockbuster" Almorexant immer noch auf Informationen zu den "gewissen Sicherheitsbeobachtungen" gewartet, die Ende 2009 gemeldet wurden. Grössere weitere Pipeline-Updates stehen vorderhand noch nicht an, da erst im Oktober das Ergebnis der Phase-III-Tests mit Clazosentan bei aneurysmatischen Subarachnoidalblutungen vorliegen soll. Für die Produktkandidaten Macitentan und Selexipag sind Studienergebnisse für Ende 2011 bzw. für 2013 in Aussicht gestellt worden.
Das Ergebnis wird im Berichtsquartal nochmals von der beschleunigten Verbuchung von Meilensteinzahlungen profitieren, nachdem Roche die S1P1-Partnerschaft im Dezember 2009 beendet hatte. Von den insgesamt 88 Mio CHF sollen im Q2 noch 41 Mio in die Rechnung fliessen. Dagegen dürfte die Rechnung nach Erwartung der meisten Analysten durch negative Wechselkurseinflüsse geprägt werden, da ein Grossteil der Kosten in der Schweiz anfallen.
ZIELE: Das Actelion-Management hat zuletzt bei der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal die Guidance für das Ganzjahr 2010 bestätigt. So rechnet das Management mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen (LW) um über 10%. Der non-GAAP-Cash-EBIT soll um nahezu 20% steigen. Im Februar war zusätzlich infolge des Wegfalls von Einmalaufwendungen ein Reingewinnanstieg um nahezu 40% in Aussicht gestellt worden. In der Guidance enthalten sind gemäss CFO Oakley die Auswirkungen der Gesundheitsreform in den USA.
PRO MEMORIAM: Qualitativ zur Zukunft des Unternehmens äusserte sich CEO Jean-Paul Clozel u.a. Mitte Mai in der Presse, nachdem das Unternehmen mit dem Produktkandidaten Tracleer bei idiopathischer Lungenfibrose in einer Phase-III-Studie gescheitert war. Der Rückschlag wirke sich "überhaupt nicht" auf die Zahlen des laufenden Jahres aus, Actelion wachse wie geplant weiter, so der CEO damals. Das Unternehmen habe noch weitere zehn Projekte in der Pipeline mit viel Potenzial, darunter seien Produkte, die den Umsatz verdoppeln, verdreifachen oder gar vervierfachen könnten.
dr/rt

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