Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Die Julius Bär Gruppe AG publiziert am Mittwoch, 21. Juli, die Zahlen zum ersten Halbjahr 2010. Zehn Analysten haben dazu folgende Prognosen:
H1 2010E
In Mio CHF AWP-Konsens H1 2009A
Betriebsertrag 875 813
Konzerngewinn* 251 242
In Mrd CHF
Neugeldzufluss 2,6 3,8
Kundenvermögen (AuM) 166,9 153,6**
*inklusive Restrukturierungs- und Integrationskosten für ING Bank Schweiz
** per 31.12.2009
FOKUS: Aufgrund der schwachen Entwicklung der Aktienmärkte sowie der Stärke des Frankens gegenüber dem Euro im Verlaufe des zweiten Quartals rechnen die Analysten mit etwas tieferen Kundenvermögen im Vergleich zu den per Ende April ausgewiesenen 175 Mrd CHF. Beim Nettoneugeld erwarten sie insgesamt einen Zufluss dank des anhaltend positive Beitrags aus den Wachstumsmärkten, der Abflüsse aus den traditionellen Märkten kompensiert haben dürfte. Das Management des Instituts deutete im April in einem Trading Update an, dass das Nettoneugeld im ersten Semester auf Jahresbasis "etwas unter dem mittelfristigen Zielbereich" der Gruppe von 4 bis 6% liege.
Nach Angaben der Unternehmensleitung vom April haben sich die Bruttomargen seit dem zweiten Halbjahr 2009 wieder verbessert. Die Experten gehen davon aus, dass aber wegen der tiefen Zinsen und der geringen Kundenaktivität im zweiten Quartal die Bruttomarge nicht auf das Niveau vom ersten Halbjahr 2009 von 119 Basispunkten zurückgekehrt ist.
ZIELE: Das Management von Julius Bär bestätigte zuletzt Ende März die Finanzziele der Bank. Bis 2012 strebt das Institut eine Cost-Income Ratio von rund 62% sowie eine Vorsteuergewinnmarge von über 40 Basispunkten an. Der Nettoneugeldzufluss soll jährlich 4-6% betragen. Dies organisch sowie unterstützt durch die selektive Anstellung von zusätzlichen Kundenberatern. Netto will die Bank über die nächsten Jahre rund 40 bis 50 Kundenberater zufügen.
PRO MEMORIA: Die Julius Bär Gruppe AG hat in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres einen "anhaltend positiven" Nettoneugeldzufluss verzeichnet. Gleichzeitig stiegen die verwalteten Vermögen per Ende April auf 175 Mrd CHF, was einem Anstieg gegenüber Ende 2009 von 14% entspricht, wie die Privatbank im Mai anlässlich ihres Trading Update mitteilte.
Von einem positiven Trend in den ersten vier Monaten spricht die Bank im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2009 bei der Nettoneugeldentwicklung. Dennoch liege das Nettoneugeld auf Jahresbasis noch immer "etwas unter dem mittelfristigen Zielbereich" der Gruppe von 4 bis 6%, so die Bank damals. Die Biz Tier 1 Quote wurde mit "ungefähr" 21% angegeben.
Die Übernahme der ING Bank (Switzerland) hat die Bankengruppe per 14. Januar abgeschlossen. Der rechtliche Zusammenschluss erfolgte per 1. März und der eigentliche technische Integrationsprozess soll im Sommer 2010 abgeschlossen werden. Zum Jahresende 2009 verwaltete ING Schweiz 14 Mrd CHF; zum Zeitpunkt der Ankündigung der Übernahme im Oktober des vergangenen Jahres waren es noch 15 Mrd CHF. Die Bank rechnet durch die Integration mit Kostensynergien vor Steuern von rund 35 Mio CHF und mit Restrukturierungskosten von etwa 65 Mio CHF.
Homepage: www.juliusbaer.com
pf/sig

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???