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Zürich (awp) - Die Lonza Group AG wird am Mittwoch, 26. Januar, die Resultate des Geschäftsjahres 2010 bekannt geben. Analysten gehen von folgenden Zahlen aus:
2010E
In Mio CHF AWP-Konsens 2009A
Umsatz 2'731,1 2'690
EBIT 378,7 380
Reingewinn 278,1 159
FOKUS: Der Lifesciencekonzern Lonza hat den Investoren für 2010 einen operativen Gewinn auf Stufe EBIT in Höhe von 380 Mio CHF in Aussicht gestellt. Dies ist nach Ansicht einiger Analysten ein ambitiöses Ziel, wurden noch im ersten Halbjahr mit 173 Mio CHF deutlich weniger als die Hälfte des genannten Betrages erwirtschaftet. Der harte Gegenwind von der Währungsfront sowie steigende Rohmaterialkosten gegen Jahresende dürften die Erfüllung des Versprechens erschwert haben.
Analysten gehen insbesondere in der Division Life Science Ingredients von einem rauen Marktumfeld aus, habe sich doch die Wettbewerbsintensität zuletzt verschärft. In der Produktion von Pharmawirkstoffen hingegen, dem Custom Manufacturing, dürfte die verstärkte Auftragsvergabe der Kunden und die Einführung neuer Produkte zu einer höheren Auslastung der Lonza-Anlagen geführt haben.
ZIELE: Lonza stellte für 2010 einen EBIT von rund 380 Mio CHF in Aussicht, wobei der starke Schweizer Franken den operativen Gewinn um etwa 30 Mio CHF schmälern dürfte. Bis Ende März will der Konzern seine Fixkosten dank Sparmassnahmen um 70 bis 80 Mio CHF senken. Für die Periode von Ende 2009 bis 2013 veranschlagt Lonza eine EBIT-Steigerung im Bereich von 180 bis 260 Mio CHF.
PRO MEMORIA: Lonza-Chef Stefan Borgas äusserte sich Anfang Januar in einem Zeitungsinterview zur Zukunft von Lonza, die nach Ansicht des Firmenlenkers noch stärker in den Schwellenländern liegen wird. In China und Indien baue Lonza derzeit Produktionsanlagen für lokale Kunden. Bis 2020 werde das Unternehmen die Hälfte seines Umsatzes in Asien erwirtschaften. "Vielleicht geht's auch schneller", so Borgas.
Mit Blick auf den geplanten Einstieg in das Geschäft mit den Biotech-Nachahmerprodukten "Biosimilars" rechnet Borgas damit, dass das Segment drei bis fünf Jahre nach Einführung erster Produkte eine gleich grosse Säule sein wird, wie es Biopharmazeutika heute sind. Lonza und sein israelischer Partner Teva wollen 2014 ein erstes Biosimilar auf den Markt bringen. Borgas rechnet je nach Medikament mit Preisabschlägen von bis zu 50% zum Referenzprodukt.
Ende 2010 hat Lonza die offene Position des Leiters von Life Science Ingredients besetzten können: ab Anfang März wird Harry Boot die Division leiten. CEO Borgas leitete den Sektor seit Juni 2010 ad interim.
Homepage: www.lonza.ch
ra/are/sig

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