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Zürich (awp) - Die Swatch Group veröffentlicht bereits am Dienstag, 8. Februar (ursprünglich war die Publikation am 24. Februar vorgesehen), die Ergebniszahlen für das Geschäftsjahr 2010. Analysten haben dazu die folgenden Prognosen:
2010E
In Mio CHF AWP-Konsens 2009A
EBIT 1'347 903
Konzerngewinn 1'056 763
FOKUS: Die Swatch Group wird die Resultate für das Geschäftsjahr 2010 bereits am (morgigen) Dienstag veröffentlichen. Analysten rechnen - analog zu dem Mitte Januar publizierten Umsatzwachstum - mit einem deutlichen Anstieg des Gewinns. Allerdings dürfte der tiefe Euro und die unverändert tiefen Zinsen erheblich auf das Finanzergebnis von Swatch gedrückt und ein noch besseres Resultat verhindert haben.
Mit Spannung werden auch News zu der Gewinnverwendung erwartet. Analysten zufolge würden die sehr hohen Nettobarmittel eine deutliche Erhöhung der Dividende (Ausschüttung 2009: 28% des Gewinns) sowie Aktienrückkäufe ermöglichen.
ZIELE: Im Januar teilte Swatch mit, dass das Unternehmen eine im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Betriebsgewinnmarge und einen höheren Reingewinn erwartet. Die erwarteten absoluten Rekordwerte würden allerdings durch die Kursentwicklung des Schweizer Frankens gedämpft.
Auch für 2011 blieb das Unternehmen positiv gestimmt. Es werde mit einem dynamischen und organischen Umsatzwachstum gerechnet, erklärte Swatch. Bereits im Januar habe der Umsatz insgesamt eine positive Tendenz mit zweistelligem Wachstum in Lokalwährungen gezeigt.
Im Anschluss an die Zahlenpublikation äusserte sich Swatch-CEO Nick Hayek in der Presse positiv zum Ausblick: "Wenn wir den Gesamtkonzern betrachten, werden wir alleine bei den Uhren in zwei bis drei Jahren über 10 Mrd Umsatz erreichen." Rechne man die Produktion und die elektronischen Systeme dazu, steige der Umsatz auf 11 bis 12 Mrd CHF an.
PRO MEMORIA: Im Jahr 2010 hat die Swatch Group trotz Kapazitätsengpässen und negativen Währungseinflüssen erstmals einen Umsatz von über 6 Mrd CHF erwirtschaftet. Der Konzernumsatz stieg um 18,8% (+21,8% in LW) auf 6,44 Mrd CHF. Gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2008 betrug das Plus knapp 13%.
Besonders im Uhrensegment konnte Swatch zulegen: Der Umsatz wuchs dort um 24,5% (+28,1% in LW) auf 5'532 Mio CHF. Dabei profitierte der Konzern von einer nach wie vor starken Nachfrage aus Asien, aber auch in Zentraleuropa und im Mittleren Osten seien die Uhrenmarken der Gruppe "heiss begehrt" gewesen, hiess es. In der Produktion stieg der Umsatz um 7,5% auf 1'539 Mio CHF, der Bereich Elektronische Systeme wuchs um 11,7% auf 440 Mio CHF.
Anfang Februar gab der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FHS) die Schweizer Uhrenexporte für den Monat Dezember und das Gesamtjahr 2010 bekannt. Im Dezember erhöhten sich die Uhrenexporte nominal um 24,3% auf 1'525 Mio CHF (real: +25,5%). Für das gesamte Jahr 2010 resultierte gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von 22,0% auf 16'139 Mio CHF (real +24,1%).
Die Bilanzmedienkonferenz der Swatch Group findet am 10. März statt.
dm/mk/rt

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