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AUSBLICK/Swisscom Q1: Reingewinn von durchschnittlich 381 Mio CHF erwartet

Dieser Inhalt wurde am 04. Mai 2010 - 16:09 publiziert

Zürich (awp) - Die Swisscom AG wird am Mittwoch, 05. Mai 2010, die Resultate des ersten Quartals 2010 publizieren. Analysten erwarten folgende Zahlen:
Q1 2010
In Mio CHF AWP-Konsens Q1 2009
Umsatz 2'910 2'916
EBITDA 1'034 1'134
EBIT 563 662
Reingewinn* 381 485
*nach Minderheiten
FOKUS: Analysten rechnen bei der Ergebnispublikation der Swisscom für das erste Quartal 2010 mit unspektakulären Zahlen. Es werden kaum Überraschungen erwartet. Das Unternehmen dürfte weiter vom derzeit günstigen Umfeld nach der verweigerten Fusion von Orange und Sunrise profitieren. Zudem habe Konkurrent Cablecom immer noch mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen, heisst es in den Analystenkommentaren.
Insgesamt wird von den Analysten ein minimaler Umsatzrückgang des Telekomkonzerns erwartet. Belastet wird das Ergebnis durch die für den mutmasslichen Mehrwertsteuerbetrug bei Fastweb zurückgestellten 100 Mio CHF. Der operative Free Cash Flow sollte hiervon aber nicht betroffen werden, meint ein Experte. Den Ausblick auf das Gesamtjahr dürfte Swisscom bestätigen.
ZIELE: Für das laufende Geschäftsjahr 2010 erwartet das Unternehmen ohne Fastweb einen Nettoumsatz von rund 9,15 Mrd CHF und einen EBITDA von rund 3,75 Mrd CHF. Die Investitionen werden bei rund 1,3 Mrd CHF gesehen. Der Operating Free Cash Flow des Konzerns inkl. Fastweb soll bei rund 2,6 Mrd CHF liegen und die Dividende in einer Bandbreite von 20 bis 25 CHF je Aktie zu liegen kommen.
PRO MEMORIA: Fastweb veröffentlichte bereits Zahlen zum ersten Quartal und wies einen Umsatz von 462,3 Mio EUR, einen EBITDA von 126,7 Mio EUR und einen Reingewinn von 3,9 Mio EUR aus. Für 2010 wird weiterhin ein Umsatz von 1'950 Mio EUR und ein EBITDA von rund 580 Mio EUR angestrebt.
Im Zuge der Ermittlungen um die italienische Tochter Fastweg übernahm Swisscom-Chef Carsten Schloter Anfang April die Führung, um eine Zwangsverwaltung zu verhindern. Dies soll für einige Monate so bleiben. Stefano Parisi, der bisherige Konzernchef von Fastweb, trat vorübergehend von seiner Funktion zurück.
Der CEO sieht in der Regulierung das grösste unternehmerische Risiko für die Swisscom. Es genüge ein negativer Entscheid einer Behörde und schon könnten Werte im Bereich von mehreren hundert Mio CHF in Frage stehen, so Schloter in der Vorwoche im Gespräch mit AWP. Die Verfügung der Kommunikationskommission (ComCom) zu den Mietleitungspreisen von Mitte März will die Swisscom nicht hinnehmen und hat deshalb Rekurs eingelegt.
Homepage: www.swisscom.ch
dr/cc

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