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Uznach (awp) - Die Bank Linth LLB AG hat im ersten Semester 2010 unter dem Strich etwas weniger verdient als im Vorjahr. Markant tiefere Steuern verhinderten einen deutlicheren Gewinnrückgang. Operativ belasteten das Zinsen- und Handelsgeschäft sowie der gestiegene Geschäftsaufwand das Ergebnis. Erfreulich entwickelten sich dagegen erneut der Zufluss neuer Kundengelder. Für das Gesamtjahr rechnet das Management weiterhin mit einem Ergebnis leicht unter jenem des Vorjahres.
Er sei mit dem erzielten Resultat zufrieden, sagte CEO Thomas Eichler anlässlich einer Medienkonferenz am Dienstag. Angesichts des unverändert harten Verdrängungswettbewerbs sei insbesondere der Rückgang des Erfolgs im Zinsengeschäft um 4,9% auf 32,7 Mio CHF ein "befriedigendes" Ergebnis.
Erfreulich entwickelte sich mit einer Steigerung von 26,0% auf 1,8 Mio CHF der Erfolg des Kommissions- und Dienstleistungsgeschäfts. Der Wertverfall des Euro hinterliess dagegen negative Spuren im Handelsgeschäft. Insbesondere der physische Bestand an Euro-Noten an den Schaltern und Bancomaten drückten auf das Ergebnis, das sich um 21,0% auf 1,4 Mio CHF zurückbildete.
Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 8,6% auf rund 28,0 Mio CHF, wofür vor allem der um 10,3% gestiegene Sachaufwand - insbesondere wegen Kosten für die Wachstumsstrategie Crescendo - verantwortlich war. Daraus resultierte ein 13,7% tieferer Bruttogewinn von 15,2 Mio CHF.
Dass der Halbjahresgewinn mit 9,9 Mio CHF nur 3,1% unter dem Vorjahresresultat lag, liegt vor allem an den um 12,0% auf 2,1 Mio gesunkenen Steuerabgaben. Die markante Senkung der Gesellschaftssteuern in einem Kanton sorgten zusammen mit dem tieferen Gewinn für diese überproportionale Reduktion der Steuerabgaben.
Per Ende Juni weist das Institut eine Bilanzsumme von 4'683 Mio CHF aus, was 1,3% weniger als Ende 2009 ist. Grösstenteils ist dies auf die geänderte Verbuchung der Einzelwertberichtigungen auf Ausfallrisiken zurückzuführen, was die Bilanzsumme um 47 Mio CHF minderte.
Die Kundenausleihungen erhöhten sich um 2,3% auf 4,188 Mrd CHF und die Kundengelder um 3,4% auf 3,201 Mrd CHF. Insgesamt flossen der Bank Neugelder - neben den Kundengelder beinhaltet dies auch Wertschriftendepots - in der Höhe von 290 (Vorjahresperiode +307) Mio CHF zu.
Erfreut zeigte sich Eichler, dass nun die im April angekündigte Wachstumsstrategie "Crescendo" mit der Definition eines neuen Geschäftsstellen-Standorts in Erlenbach eine erste Konkretisierung erfährt. Ab dem ersten Quartal 2011 will die Bank dort mit acht Mitarbeitenden mit Dienstleistungen des Retail- und des Privatebanking präsent sein.
Im dritten Quartal 2011 soll dann der nächste Expansionsschritt nach Winterthur erfolgen, wobei die Bank Linth dort mit 10 Mitarbeitern den vollen Service einer Universalbank (Retailbanking, Privatkunden- und Firmenkundenbanking) anbieten will. "Erstmals in ihrer 162-jährigen Geschichte verlässt die Bank Linth damit die Region Zürichsee/Sarganserland", so der CEO. Mit dem Aufbau dieser zwei Stellen werde das Management stark gefordert sei. Er gehe deshalb davon aus, dass in den nächsten Monaten keine weiteren Eröffnungen geplant würden, ergänzte Eichler.
Verstärkt werden soll die Geschäftsleitung bekanntlich durch die Anstellung eines neuen Mitglieds zur Führung der Privatebanking-Aktivitäten. Der Findungsprozess verlaufe plangemäss und er rechen damit, noch im dritten Quartal 2010 den künftigen Kollegen vorstellen zu können, sagte Eichler.
sig/ra

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