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Zürich (awp) - Der weltgrösste Schokoladeproduzent Barry Callebaut sieht sich auf Kurs. Rund zwei Wochen vor dem Abschluss des Geschäftsjahres 2009/10 sagt Finanzchef Victor Balli im Interview mit AWP: "Wir sind ... auf gutem Weg und erwarten keine negativen Überraschungen." Für die weitere Zukunft gibt er sich "vorsichtig optimistisch", meint aber: "Die Visibilität ist allgemein sehr gering, was sich etwa auch daran zeigt, dass unsere Kunden ihre Bestellungen weiterhin sehr kurzfristig aufgeben."
Balli zeigt sich froh über den jüngsten Rückgang des Kakao-Preises von weit über 2500 britischen Pfund pro Tonne in den Bereich von derzeit rund 2100. "Die Entspannung in den letzten Wochen ist für uns und für die ganze Industrie sicher positiv." Balli führt sie vor allem auf die Unsicherheit bezüglich Gang der Weltwirtschaft und auf gute Wetterbedingungen für die kommende Bohnen-Ernte zurück.
Barry Callebaut erwartet in Zukunft weitere Outsourcing-Deals, auch wenn es darum in letzter Zeit etwas ruhiger geworden ist. Diesbezüglich Verhandlungen dauerten oft sehr lange, weil solche Deals äusserst komplex seien, so Balli. "Aus den Diskussionen mit den grossen Schokoladenherstellern spüren wir aber heraus, dass die Gründe für das Outsourcing weiterhin ihre Gültigkeit haben." Man werde denn auch das Volumenziel von 6-8% Wachstum pro Jahr "bestimmt nicht" anpassen.
Bezüglich der weiteren Wachstumsschritte steht zuerst die bessere Auslastung der bestehenden Fabriken in China, Russland oder Japan an. Daneben wolle man aber auch in weiteren Regionen Chinas, in Indien, Australien oder in europäischen, vor allem südeuropäischen Ländern ausbauen. Und die neue Fabrik in Brasilien soll ausserdem als "Sprungbrett für eine Expansion in andere südamerikanische Ländern" dienen.
Der Fokus liegt laut Balli künftig vermehrt auf dem Bereich Gourmet. "Dessen Ausbau ist ganz klar eine Stossrichtung für die nächsten Jahre. Wir haben entsprechend auch eine Liste von Akquisitionszielen", sagte er. Diese Firmen seien aber alle relativ klein und in Privatbesitz, so dass die Besitzer von einem Verkauf überzeugt werden müssten und man nicht einfach an der Börse ein Angebot machen könne.
(Das ganze Interview ist zu lesen im Premium-Dienst von awp)
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