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(ergänzt v.a. mit Details zu Regionen)
Zürich (awp) - Der weltgrösste Schokoladeproduzent Barry Callebaut hat Verkaufsmenge und Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2010/11 deutlich gesteigert. Profitiert hat er vor allem von der guten Entwicklung des Bereichs Gourmet & Spezialitäten, in den Emerging Markets und bei den Kakao-Produkten. Entsprechend hat der Konzern seine längerfristigen Ziele einmal mehr bestätigt.
Die Verkaufsmenge nahm in der Berichtsperiode (September bis November) um 5,6% auf 383'222 Tonnen zu. Der Gruppen-Umsatz stieg wegen des starken Frankens lediglich um 4,9% auf 1'521,8 Mio CHF, in Lokalwähungen hingegen waren es +14,2%. Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) relativ deutlich übertroffen. Diese hatten beim Verkaufsvolumen ein Plus von 5,2% sowie einen Umsatz von 1'453 Mio CHF prognostiziert.
Konzernchef Jürgen Steinemann zeigte sich in der Mitteilung zufrieden: "...In diesem Marktumfeld und trotz erheblichen negativen Währungseffekten haben wir ein gutes Mengen- und Umsatzwachstum erzielt. Besonders erfreulich war das Wachstum im Gourmetgeschäft, die Entwicklung in den Schwellenmärkten wie Osteuropa oder der Region Asien-Pazifik sowie die positiven Ergebnisse bei den Verkäufen von Kakao-Produkten an globale Kunden."
In der Region Europa stieg die Verkaufsenge um 3% auf 222'708 Tonnen. Dies war laut Mitteilung in erster Linie auf die starken zweistelligen Wachstumsraten in Osteuropa zurückzuführen, insbesondere im Bereich Industrielle Produkte. Die Produktgruppe Gourmet & Spezialitäten habe in der gesamten Region ausserdem ein "gutes Ergebnis" erzielt, heisst es.
Die Region Nord- und Südamerika konnte die Verkaufsmenge "in einem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld" um 2,0% auf 78'368 Tonnen steigern. In Nordamerika habe der Bereich Industrielle Kunden vom guten Geschäftsgang mit Grosskunden profitiert, heisst es. Der Umsatz in Lokalwährung stieg stark an (+11,9%), litt jedoch unter negativen Währungseffekten.
Die Region Asien- Pazifik profitierte vom allgemein günstigen konjunkturellen Umfeld und konnte die Verkaufsmenge um 9,2% auf 13'582 Tonnen steigern. Der wichtigste Wachstumstreiber sei der Bereich Industrielle Produkte gewesen. In China konnte ein "gutes Wachstum" erzielt werden. Im Produktbereich Gourmet & Spezialitäten habe eine hohe Nachfrage nach europäischen Premium- wie auch nach lokalen Marken bestanden.
Das Segment Globale Beschaffung & Kakao konnte die Verkaufsmenge der an Drittkunden veräusserten Kakaoprodukte um 19,2% auf 68'564 Tonnen steigern. Die Volumensteigerung war laut Mitteilung in erster Linie auf die gestiegenen Verkäufe von Halbfertigprodukten und Kakaobohnenlieferungen an globale Kunden, insbesondere in Europa und in der Region Asien-Pazifik, zurückzuführen. Aufgrund der hohen Preise für Kakaopulver legte der Umsatz in Lokalwährungen um über 42% (+36% in CHF) zu. Wie erwartet, habe sich die Combined Cocoa Ratio weiter verbessert.
Für den weiteren Ausblick zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Die im letzten November um ein Jahr bis 2012/13 verlängerten Ziele wurden entsprechend bestätigt. Demnach soll jährlich ein Wachstum der Verkaufsmenge von 6-8% und ein mindestens gleich hohes durchschnittliches EBIT-Wachstum in Lokalwährungen erreicht werden.
Damit würde der Konzern weiter deutlich über dem Schokolademarkt (langjähriger Durchschnitt 2-3%) wachsen. Er profitiert u.a. von dem Trend der grossen Schokolade-Hersteller wie Nestlé, Hershey oder Kraft zur Outsourcing der Produktion. Im September beispielsweise wurde mit Kraft eine globale Liefervereinbarung über geschätzte rund 60'000 Tonnen abgeschlossen. Barry wird damit den grössten Teil des weltweiten Bedarfs an Kakaoprodukten und Industrieschokolade des US-Riesen abdecken.
uh/ps

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