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Basel (awp) - Die Basilea Pharmaceutica AG zieht ihr Produkt Ceftobiprol vom Schweizer Markt zurück. Janssen-Cilag, eine Johnson & Johnson-Gesellschaft und die Zulassungsinhaberin für Ceftobiprol in der Schweiz, habe Swissmedic ersucht, die Zulassung von Zevtera(TM) zurückzuziehen.
Cilag stelle nun per 17. September 2010 den Vertrieb des Medikamentes zur Behandlung komplizierter Haut- und Weichteilinfektionen in der Schweiz ein, teilte Basilea am Donnerstag mit. Diese Massnahme werde aufgrund abschlägiger Bescheide bezüglich der Zulassungsanträge von Ceftobiprol in den USA und der Europäischen Union getroffen.
Der Entscheid, den Vertrieb des Produkts im Schweizer Markt einzustellen, schliesse eine zukünftige Einreichung eines neuen Zulassungsantrags nicht aus, heisst es weiter. Zevtera(TM) wurde im November 2008 in der Schweiz zur Behandlung komplizierter Haut- und Weichteilinfektionen zugelassen.
Bei den Gesundheitsbehörden in Russland, der Ukraine und Aserbaidschan, den verbleibenden Ländern, in denen Ceftobiprol derzeit zugelassen sei, würden von den Zulassungsinhaberinnen, den jeweiligen Janssen-Cilag-Tochtergesellschaften, entsprechende Anträge auf Rückzug der Zulassung eingereicht, heisst es.
Als Folge der negativen Empfehlung für Ceftobiprol in den USA und der Europäischen Union hat der Entwicklungspartner Cilag im Februar entschieden, die Rechte am Produkt an Basilea zurückzugeben. Gemäss dem Lizenzvertrag müsse Cilag die vertraglich vereinbarten Pflichten noch während einer Übergangszeit von einem Jahr erfüllen, sagte Basilea-CEO Anthony Man damals.
Die daraufhin einsetzende Auseinandersetzung mit Johnson&Johnson, in der es um die Auflösung des Vertriebsabkommens für das Medikament geht, sind weiterhin im Gange. Gemäss früheren Angaben erwartet CEO Man den Entscheid des Schiedsgerichts nicht vor Ende dieses Jahres. Allerdings könnte es allenfalls früher schon zu einem Vergleich zwischen den beiden Parteien kommen.
ch/ra

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