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Basler Ausschuss: Banken müssen sich 2012 auf strengere Kapitalregeln einstellen

Dieser Inhalt wurde am 17. Dezember 2009 - 13:10 publiziert

BASEL (awp international) - Die Banken müssen ihr riskantes Geschäft mit mehr eigenem Geld absichern. Die im Basler Ausschuss zusammengeschlossenen weltweiten Regulierer haben sich am Donnerstag grundsätzlich darauf verständigt, dass strengere Kapitalregeln gelten sollen. Bis Ende 2010 wollen sie nun die Details ausarbeiten. Ab Ende 2012 sollen die neuen Regeln dann gelten - wenn sich die Bedingungen an den Finanzmärkten bis dahin verbessert hätten und sich die konjunkturelle Erholung verfestigt habe, teilte der Ausschuss in Basel am Donnerstag mit.
Die Banken stellen sich bereits seit Monaten auf strengere Kapitalvorschriften ein. Erst vor wenigen Tagen hatte die Deutsche Bank von einem milliardenschweren Mehraufwand gesprochen, den sie aber vor allem durch einbehaltene Gewinne stemmen könne. Kritiker fürchten, dass es vielen Banken nicht gelingen werde, die nötigen Mittel etwa durch eine Kapitalerhöhung aufzubringen. Das würde sie zwingen, ihr Geschäft zurückzufahren. Eine Verschärfung der Kreditklemme wäre eine mögliche Folge.
Am Mittwoch waren weltweit die Bankaktien in die Höhe geschnellt, nachdem Spekulationen aufgekommen waren, die neuen Regeln könnten schrittweise über die nächsten zehn Jahre eingeführt werden. Diese Schonfrist würde die Institute deutlich entlasten./das/gr/rt

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