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MÜNCHEN (awp international) - Die BayernLB hat in den ersten drei Monaten deutlich weniger Geld verdient als im Vorjahresquartal. Allerdings liegt der Vorsteuergewinn von 149 Millionen Euro im ersten Viertel des Jahres über den Erwartungen, wie die Landesbank am Mittwoch in München mitteilte. "Damit sind wir durchaus zufrieden", sagte Vorstandschef Gerd Häusler. Das Ergebnis stamme komplett aus dem Kerngeschäft der Bank mit Firmen-, Privat- und Immobilienkunden.
Mit 498 Millionen Euro lag der Gewinn vor Steuern zwischen Januar und März 2010 zwar deutlich höher, war aber ganz erheblich von Bewertungseffekten getrieben. Die Landesbank hatte stets betont, dass sich die Ergebnisse der beiden Auftaktquartale deshalb kaum miteinander vergleichen lassen. Für 2011 rechnet Häusler weiter mit einem positiven Ergebnis, aber unter dem des vergangenen Jahres.
In den ersten drei Monaten drückte zudem die ungarische und die deutsche Bankenabgabe das Ergebnis, aber auch Neubewertungen von Währungsgeschäften wirkten sich negativ aus. Bei ihrer selbstverordneten Schrumpfkur kam die Bank weiter voran: Die Bilanzsumme sank verglichen mit dem Jahresende 2010 um 4,1 Prozent auf noch 303,3 Milliarden Euro zum 31. März.
Die BayernLB hatte nach der schweren Krise mit Milliardenverlusten im vergangenen Jahr wieder Gewinne gemacht. In den Jahren 2008 und 2009 hatte die Landesbank durch milliardenschwere Fehlspekulationen auf dem US-Immobilienmarkt und das Desaster um den Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) Verluste von zusammen nahezu acht Milliarden Euro verbucht. In der Finanzkrise musste Bayern die Bank mit rund zehn Milliarden Euro retten./sbr/DP/tw

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