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Genf (awp) - Die Banque Cantonale de Genève (BCGE) ist im vergangenen Jahr im Kerngeschäft weiter gewachsen und hat die operative Ertragskraft gesteigert. Der Reingewinn blieb als Folge negativer Sonderfaktoren wie bereits im Dezember angekündigt deutlich unter dem Vorjahr. Für das laufende Jahr strebt die Bank eine Verbesserung ihrer Ergebnisse an.
Der Bruttogewinn der BCGE stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 um 2,4% auf 118,0 Mio CHF. Dazu beigetragen haben zum einen höhere Erträge aus dem Zins- und Kommissionsgeschäft sowie tiefere Kosten. Der Reingewinn dagegen verminderte sich um 21,2% auf 56,4 Mio CHF, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Damit fiel das Minus etwas tiefer aus, als der Mitte Dezember im Rahmen einer Gewinnwarnung angekündigte Rückgang um rund 25%. Belastend wirkten laut BCGE einmalige Aufwendungen aufgrund der Übertragung der IT-Infrastruktur sowie ausserordentliche Faktoren, die eine Angleichung der Rückstellungen erforderlich machten.
Die Aktionäre sollen eine auf 4,5% (VJ 6,5%) verminderte Dividende erhalten. Die Reduktion ermögliche eine Stärkung des Eigenkapitals und trage damit der momentanen Wachstumsphase Rechnung, so die Mitteilung.
Der Geschäftsertrag sank geringfügig um 0,8% auf 330,7 Mio CHF. Der Rückgang ist indes vollumfänglich auf tiefere übrige Erträge zurückzuführen. Im wichtigsten Geschäftspfeiler, dem Zinsengeschäft, resultierte ein Plus von 4,7% auf 196,8 Mio CHF. Dies zeuge von der Fähigkeit der Bank, hochwertige Margen auf hohem Niveau zu halten und gleichzeitig die Kosten einer vorsichtigen Absicherungsstrategie gegen das Zinsrisiko zu kompensieren, so die Mitteilung.
Bei adäquate Margen seien die Hypothekenkredite selektiv erhöht worden. Mit rund 85% blieb der Anteil von Festhypotheken stabil.
Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft nahm um 10,1% auf einen neuen Rekordstand 109,3 Mio CHF zu. Einerseits seien die Kreditkommissionen gestiegen. Dies als Folge der Erhöhung der Kommissionen für Rohstofffinanzierungen, was die Entwicklung in diesem Bereich am Finanzplatz Genf reflektiere. Zum anderen seien höhere Erträge aus Wertpapierhandels- und Anlagegeschäften generiert worden.
Der Geschäftsaufwand verminderte sich um 2,4% auf 212,7 Mio CHF. Dies führte zu einer gegenüber dem Vorjahr tieferen Cost/Income Ratio von 64,3%.
Die von der Bank verwalteten Vermögen stiegen zum Jahresende leicht auf 18,2 Mrd CHF nach 18,0 Mrd zum Ende des Vorjahres.
Die Bilanzsumme belief sich zum Jahresend auf 14,3 Mrd CHF (+1,0%). Das Eigenkapital erhöhte sich auf 966 Mio gegenüber 957 Mio CHF zum Ende des Vorjahres. Die BCGE verfüge gemäss Basel II damit über einen Eigenmitteldeckungsgrad von 135%.
Im laufenden Jahr 2011 geht die BCGE von einer positiven Konjunkturentwicklung aus und erwartet steigende Erträge. Aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus sieht die Bank die Zinsmarge weiter unter Druck. Die Priorität liege für die BCGE auf der "wohlbedachten Auswahl und der Kontrolle der Risiken". Insgesamt setzt sich die Bankleitung eine Verbesserung der Ergebnisse zum Ziel.
gab/uh

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