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Zürich (awp) - Die Bellevue Group hat im Geschäftsjahr 2010 wieder einen Gewinn erzielt, nachdem sie das Vorjahr auf Grund von Sonderfaktoren noch mit einem Verlust beendet hatte. Die Gruppe verzeichnete in neuen Produkten einen Zufluss von Kundengeldern. Insgesamt resultierte aber noch immer ein Abfluss. Die Gruppe, die für 2010 eine Dividende von 4 CHF zahlen will, zeigt sich über den Start ins 2011 zufrieden. Der Markt regierte positiv auf das Resultat.
IPO-MARKT WIEDER GEÖFFNET
Die Bellevue Group habe 2010 Peach Property an die Börse gebracht. Sie habe damit etwas geschafft, was niemand für möglich gehalten habe, strich CEO Martin Bisang nur eines von mehreren Highlights des vergangen Jahres am Montag anlässlich der Bilanzmedienkonferenz hervor. Als weitere Höhepunkte nannte der CEO die Entwicklung der Kundengelder bei neuen Produkten.
So verzeichnete das Asset Management 2010 in den 2008 und 2009 neu aufgelegten Produkten einen Zuwachs von externen Neukundengeldern von rund 200 Mio CHF. Die Neulancierungen, in denen Bellevue eine höhere Marge als bei bestehenden Produkten erziele, hätten aber die Abflüsse bei letzteren - insbesondere BB Medtech - nicht kompensieren können, führte CFO Daniel Koller. Das sei nicht befriedigend doch sei der Trend bezüglich externer Neugeldern bei den neuen Produkten steigend, ergänzte Hans-Peter Diener, CEO des Asset Management.
Insgesamt resultierte bei der Gruppe, die Ende Jahr 4'102 (VJ 4'854) Mio CHF Kundenvermögen verwaltete, einen Abgang von Kundengeldern von netto 526 Mio CHF verglichen mit -320 Mio CHF im Vorjahr.
GESCHÄFTSERTRAG GESUNKEN
Aufgrund der schwierigen Marktverhältnisse mussten beide Standbeine der Gruppe einen Ertragsrückgang verbuchen. Bei Bellevue Asset Management ging der Geschäftsertrag um 11%, bei der Bank am Bellevue um 13% zurück. Während aber letztere einen Reingewinn von 7,1 Mio CHF (-44% gegenüber Vorjahr) erzielte verbuchte erstere erneut einen Verlust von 2,3 (-1,4) Mio CHF.
Insgesamt verringerte sich der Geschäftsertrag der Gruppe um 11% auf 54,8 Mio CHF. Dem stand ein um 68% auf 51,8 Mio CHF gesunkener Geschäftsaufwand gegenüber. Die Cost/Income-Ratio belief sich auf 91,4% (85,2%).
Unter dem Strich erzielte die Bellevue Group einen Gewinn von 1,5 Mio CHF. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft auf Grund von Sondereffekten einen Verlust von 95,1 Mio CHF verbucht.
DIVIDENDE VON UNVERÄNDERT 4 CHF PRO AKTIE
Für das Geschäftsjahr 2010 schlägt der Verwaltungsrat eine Dividende in Form einer Rückzahlung von Reserven aus Kapitalanlagen im Wert von 4 CHF pro Aktie vor. Ziel sei es aber, wieder eine Dividende aus operativen Erträgen auszuzahlen, sagte Bisang weiter. Er gehe davon aus, dass dies in zwei Jahren wieder der Fall sein werde.
Für die Zukunft zeigte sich das Bellevue Management vorsichtig optimistisch. "2011 hat anständig angefangen und wenn sich das Jahr so weiter entwickelt, wären wir damit mehr als zufrieden", sagte Koller. Angesichts der herrschenden Marktverhältnisse und nach erst zwei Monaten, die das Jahr alt ist, sei es aber schwierig, bereits jetzt einen Ausblick auf das Gesamtjahr zu geben.
Der Markt nahm das Bellevue-Resultat mit Wohlwollen auf. Die Aktien starteten im frühen Geschäft mit einer deutlichen Avance auf ein Tageshoch von 37,80 CHF, gaben aber im Verlaufe des Tages wieder einen Teil der Gewinn ab. Gegen Uhr 13.15 Uhr kosten die Bellevue-Titel 37,35 CHF (+2,3%). Der SPI steigt um 0,8%.
Nebst der Rückkehr in die Gewinnzone würden sich die Investoren insbesondere an der hohen Ausschüttung, der Entwicklung der Neugelder bei den neuen Produkten sowie dem verhalten positiven Ausblick erfreuen, hiess es in Marktkreisen.
sig/ra

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