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MELBOURNE (awp international) - Angetrieben von der hohen Nachfrage aus China hat der weltgrösste Rohstoffkonzern BHP Billiton in seinem im Juni zu Ende gegangenen Geschäftsjahr soviel Eisenerz gefördert wie noch nie. Die Produktion stieg um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 125 Millionen Tonnen, wie die Gesellschaft am Mittwoch in Melbourne berichtete. Im Vergleich zum Vorjahresquartal lag die Produktion von April bis Juni sogar um 16 Prozent höher. Konkurrent Rio Tinto hatte für den gleichen Zeitraum einen Rückgang um 2 Prozent gemeldet. Seine Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr legt BHP Ende August vor.
Der Vorstand äusserte sich bereits vorsichtig zu den Aussichten für die kommenden Monate. Für Unsicherheit sorgten etwa die Sparprogramme in vielen Industrieländern sowie die Bemühungen in China, die Wirtschaft vor einem Überhitzen zu bewahren. Im Schlussquartal trat BHP bereits etwas auf die Bremse. Die Eisenerzproduktion stagnierte im Vergleich zum Vorquartal. Auch die Preise waren nach Monaten mit rasanten Steigerungen zuletzt wieder etwas gesunken. Da im Juni auch die weltweite Stahlproduktion wieder zurückging, rechnen viele Experten damit, dass die grossen Eisenerzkonzerne, Vale, Rio Tinto und BHP ihre Produktion drosseln werden. Die Verträge mit den Stahlkonzernen sind seit Anfang April flexibler und schreiben nur noch quartalsweise die Preise fest.
Die Kupferproduktion stieg von April bis Juni deutlich um 27 Prozent an, lag aber im Geschäftsjahr deutlich unter dem Vorjahreswert. Hintergrund war, dass die grösste Mine des Konzerns wegen eines Unfalls lange nicht unter Vollkraft lief. BHP ist der zweitgrösste Kupferproduzent und der drittgrösste Eisenerzförderer der Welt. In seinem Ölfördergeschäft bekommt BHP die Folgen der Katastrophe im Golf von Mexiko zu spüren. Der verhängte Förderstopp der US-Regierung bremse das Wachstum dieser Sparte, hiess es./nl/ang/tw

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