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(Mit weiteren Angaben zum Geschäftsverlauf)
Bern (awp) - Die BKW FMB Energie AG hat im ersten Halbjahr 2010 bei rückläufigem Umsatz ein stabiles Betriebsergebnis erzielt. Die positive Entwicklung im Vertrieb und ein Sondereffekt konnten den Rückgang im Handel kompensieren. Allerdings lasteten die rückläufige Dynamik an den Aktienmärkten und der schwache Euro auf der Erfolgsrechnung, was zu einem tieferen Reingewinn führte.
BKW setzte von Januar bis Juni 13'083 GWh Elektrizität ab, ein leichter Rückgang um 0,9%. Die Stromerzeugung reduzierte sich um 6,8% auf 5'035 GWh. Grund waren insbesondere die geringere Erzeugung bei den Wasserkraftwerken und beim Gaskombikraftwerk im piemontesischen Livorno Ferraris, wie der Stromkonzern am Donnerstag mitteilte.
Die Gesamtleistung sank um 12,9% auf 1'585,1 Mio CHF und der Nettoumsatz um 13,6% auf 1'533,4 Mio CHF. Das Energiegeschäft habe sich in einem anspruchsvollen Umfeld gesamthaft zufriedenstellend gezeigt, hiess es weiter. Der Markt Schweiz und der Vertrieb International entwickelten sich positiv, während das Handelsgeschäft einen marktbedingten Rückgang verzeichnete.
Der EBITDA erhöhte sich um 1,5% auf 261,9 Mio CHF. Während sich der Ertrag im Schweizer Energiegeschäft und die Auflösung von Rückstellungen für belastende Verträge für die Energiebeschaffung bei Partnerwerken von 28,9 Mio CHF positiv auswirkten, belasteten Mindereinnahmen im Handelsgeschäft.
Wegen ungünstiger Trends an den Aktien- und Devisenmärkten fiel das Finanzergebnis mit -26,6 Mio CHF negativ aus, nach 4,5 Mio CHF im Vorjahreszeitraum. Besonders wirkten sich Aktienerträge auf den zu Marktwerten bilanzierten Wertschriften im Stilllegungs- und Entsorgungsfonds aus. Entsprechend ging der Reingewinn um 13,6% auf 134,4 Mio CHF zurück. Damit hat die Gruppe die Erwartungen der Analysten gewinnseitig übertroffen, beim Umsatz aber verfehlt.
Das Segment Energie Schweiz steigerte die Gesamtleistung um 2,3% auf 1'074,0 Mio CHF. Der EBIT erhöhte sich markant um 85,0 Mio CHF auf 98,4 Mio CHF, wegen tieferer Beschaffungskosten für Energie, tieferer Kosten für Systemdienstleistungen an Grosskraftwerke und der Auflösung von Rückstellungen.
Die Sparte Energie International und Handel verzeichnete einen Umsatzrückgang um 18,3% auf 1'306,8 Mio CHF. Im Handel reduzierte sich der Umsatz bei der Elektrizitätsabgabe um 30,6% auf 530,4 Mio CHF. Der Erfolg aus dem Derivatehandel betrug -0,4 Mio CHF, ein Rückgang um 20,5 Mio CHF gegenüber dem Vorjahr. BKW erklärt diese Abnahme mit dem schwierigen Marktumfeld. Beim Vertrieb International sank der Umsatz preisbedingt um 2,9% auf 268,2 Mio CHF.
Im Bereich Netze erhöhte sich die Gesamtleistung um 2,0% leicht auf 322,3 Mio CHF. Der EBIT stieg, unter anderem wegen der mengenbedingten Zunahme der Netznutzungserlöse und dem Mehrumsatz im Drittkundengeschäft, um 8,4 Mio CHF auf 53,6 Mio CHF.
BKW rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2010 mit einem marktbedingten Umsatzrückgang. Das schwierige Umfeld mit weiterhin tiefen Energiepreisen auf den internationalen Märkten, die unsichere Konjunkturentwicklung, die neuen regulatorischen Vorgaben sowie die Aufwendungen für strategische Projekte - insbesondere im Bereich des Ausbaus der Produktion - sollen das operative Ergebnis auch im zweiten Halbjahr belasten.
Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren dürfte der EBITDA von 2009, bereinigt um den Sondereffekt für die ergebniswirksame Anpassung des Guthabens aus Vorsorgeplänen, kaum mehr erreicht werden, so die Gesellschaft. Das Finanzergebnis sei abhängig von der Entwicklung der Finanzmärkte. Unter der Annahme, dass sich die Finanzmärkte stabil verhielten, müsse 2010 mit einem tieferen Reingewinn als im Vorjahr gerechnet werden.
cc/rt

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