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Bern (awp) - Der Stromkonzern BKW will deutlich weniger Anlagen für erneuerbare Energien in der Schweiz erstellen als ursprünglich geplant. Die inländischen Ausbauziele für 2030 seien von 1'000 GWh um 40% auf 600 GWh reduziert worden, teilt das Unternehmen am Montag mit. Grund ist der zunehmende Widerstand in der Bevölkerung.
BKW nahm im Jahr 2010 achtzig Anlagen für neue erneuerbare Energien in Betrieb, vorab im Bereich Windenergie. Vier von fünf dieser Anlagen liegen im Ausland. In der Schweiz erschwerten der zunehmende Widerstand und die schleppenden Verfahren die Anlage-Realisierung stark, heisst es weiter.
Als Folge der im Jahr 2009 in Kraft getretenen Förderbestimmungen des Bundes seien in der Schweiz viele Projekte entwickelt worden. Diese Tatsache habe in allen Landesteilen zunehmend Widerstand geweckt, insbesondere gegen Windkraftwerke im Jurabogen, gegen Kleinwasserkraftwerke im Alpenraum und gegen grosse Holzkraftwerke im Mittelland.
Im Berner Oberland geht es für BKW konkret um das Projekt Wasserkraftwerk Schattenhalb 4 oberhalb von Meiringen, um ein Vorhaben an der Lütschine bei Wilderswil und um eines am Grönbach zwischen Sigriswil und Beatenberg. Bei allen Projekten gibt es Widerstand.
Das Unternehmen gab Mitte November zudem bekannt, dass ein Projekt im Gebiet Bort vorerst nicht weiterbearbeitet wird. Die Pläne stiessen in Grindelwald auf vehemente Opposition.
cc/ps

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