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HAMBRUG (awp international) - Angesichts Chinas explodierender Nachfrage konzentriert sich BMW weiter auf diesen Markt. BMW-Personalvorstand Harald Krüger sagte der "Financial Times Deutschland" (Dienstag), es sollen 10.000 zusätzliche 3er-Limousinen aus dem Werk München ausgeführt werden, um die Nachfrage aus China zu bedienen.
Zudem will der Konzern mit den Betriebsräten in Deutschland längere Arbeitszeiten vereinbaren. "Eine steigende Nachfrage in China führt auch dazu, dass die Werke in Deutschland und den USA gut ausgelastet sind", sagte Personalvorstand Krüger. In den ersten sechs Monaten des Jahres hat BMW den Absatz in China mehr als verdoppelt. "Eine Wachstumsdynamik, die wir in dieser Stärke so nicht erwartet hätten", sagte Krüger. Mittlerweile werde jeder dritte 7er in dem Boomland verkauft. Im Herbst läuft zudem die speziell für China gefertigte Langversion des 5ers an.
Branchenexperten warnen unterdessen bereits vor einem Wachstumseinbruch in der Volksrepublik. So sagt der Branchendienst IHS Automotive für 2011 einen Rückgang des Wirtschaftswachstums um 2,2 Prozentpunkte voraus. Die Unternehmensberatung JSC Automotive warnt zudem, dass dann im Fahrzeugmarkt ein Einbruch von drei Prozent droht.
Eine Entscheidung über längere Schichten in deutschen Werken will BMW innerhalb der nächsten zwei Wochen treffen, sagte ein Sprecher der Zeitung. Denkbar sei ein Arbeitstag von acht statt bisher 7,5 Stunden. "Wenn alle 30 Sekunden ein Auto fertig ist, können wir bei zwei Schichten 60 Autos am Tag mehr bauen", rechnete Krüger vor. Das wären alleine 300 Pkw mehr pro Woche und Werk. BMW beschäftigt nach dem Krisenjahr erstmals wieder verstärkt Leiharbeiter. Momentan sind es 5.000 befristet Beschäftigte. Im Werk Dingolfing verkürzt BMW die Werksferien von vier Wochen im letzten Jahr auf eine, um genügend Produktionsvolumen sicherzustellen./nmu/she/dc

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