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BÖRSENÜBERBLICK INTERNATIONAL

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2009 - 07:50 publiziert

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - Nach der Zahlenflut der vergangenen Tage dürfte der deutsche Aktienmarkt am Freitag mit einigen Ermüdungserscheinungen kaum verändert in den Handel starten. Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 0,07 Prozent höher bei 5.485 Zählern. Zudem dürften sich Marktteilnehmer vor den am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für Oktober zurückhalten, erklärte Ben Potter, Analyst bei IG Markets, in einem Morgenkommentar. Jegliche Überraschung bei den US-Daten könnten seiner Meinung nach einen neuen Grund geben, vor dem Wochenende Gewinne mitzunehmen. Die Vorgaben sind tendenziell positiv. Wieder aufkeimender Konjunkturoptimismus hatte den Dow Jones am Donnerstag zum ersten Mal seit gut zwei Wochen wieder über 10.000 Punkten schliessen lassen. Der Future auf den US-Leitindex gewann seit dem Xetra-Schluss am Vortag 0,11 Prozent. In Tokio schloss die Börse ebenfalls mit Gewinnen. Auf Unternehmensseite rücken die Zahlen der Deutschen Börse vom Vorabend sowie der Quartalsbericht der Hannover Rück in den Fokus.
USA: - SEHR FEST - Wieder aufkeimender Konjunkturoptimismus hat den Dow Jones zum ersten Mal seit gut zwei Wochen wieder über 10.000 Punkten schliessen lassen. Händler machten überraschend positiv ausgefallene US-Konjunkturdaten für die steigenden Hoffnungen auf eine nachhaltige wirtschaftliche Trendwende verantwortlich. So waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der abgelaufenen Woche deutlicher gesunken als von Experten erwartet worden war. Am Freitag wird dann der mit Spannung erwartete Arbeitsmarktbericht für den abgelaufenen Monat veröffentlicht. Im dritten Quartal war die Produktivität in den USA ausserhalb des Agrarsektors zudem überraschend stark gestiegen. Zur guten Stimmung trugen Händlern zufolge auch die von Cisco Systems am Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlichten Quartalszahlen bei.
JAPAN: - ETWAS FESTER - Die Börse in Tokio hat am Freitag etwas fester geschlossen. Der Nikkei-225-Index ging mit einem Plus von 0,74 Prozent aus dem Handel. Exportwerte waren dank Hoffnungen auf eine weitere Erholung der Wirtschaft gefragt und Technologietitel profitieren Händlern zufolge von positiven Vorgaben ihrer US-Konkurrenten.
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - SCHWÄCHER - Die US-Arbeitsmarktdaten könnten die deutschen Staatsanleihen laut Experten am Freitag unter Druck setzen. Falle der Arbeitsmarktbericht im Rahmen der Erwartungen aus, könnten die Renditen für Staatspapiere heute leicht ansteigen, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Das Bankhaus geht davon aus, dass der Arbeitsplatzabbau ausserhalb der Landwirtschaft sich auf rund 200.000 beläuft und die Arbeitslosenquote auf 10 Prozent klettert. Für zusätzlichen Druck könnte das zu erwartende neue Angebot aus den USA sorgen. In der nächsten Woche drängen dort auf den Markt Treasuries in Höhe von 81 Milliarden US-Dollar. Den richtungsweisende Euro-Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 120,50 und 121,60 Punkten.
DEVISEN: - STABIL - Der Kurs des Euro hat sich am Freitag weiter stabilisiert. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,4882 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,4867 (Mittwoch: 1,4761) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6726 (0,6775) Euro. Vor den anstehenden US-Arbeitsmarktdaten herrsche eine gewisse Spannung am Markt, sagten Börsianer.
ROHÖL - FREUNDLICH - Der US-Ölpreis hat sich am Freitag bei der Marke von 80 US-Dollar eingependelt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember kostete im frühen Handel 80,08 US-Dollar. Das waren 46 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Die Kursausschläge halten sich laut Händlern aber vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am Nachmittag in Grenzen.
WTI (NYMEX) 80,08 +0,46 USD (7:15 Uhr)
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TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN
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MORGAN STANLEY HEBT ZIEL FÜR PROSIEBENSAT.1 AUF 12,50 (12) EUR - OVERWEIGHT
HÄNDLER: CITIGROUP HEBT SOFTWARE AG AUF HOLD (SELL)
HÄNDLER: UBS HEBT KUKA AUF BUY (SELL)
GOLDMAN SACHS SENKT LAGARDERE AUF NEUTRAL (BUY)
HÄNDLER: MORGAN STANLEY HEBT ZIEL FÜR UNILEVER AUF 1.700(1.600) PENCE
HÄNDLER: JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR HEWLETT-PACKARD AUF 55 (51,50) USD
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PRESSESCHAU
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- Banken drohen Abschreibungen aus Schiffsfinanzierung; HB, S. 2
- Almunia gibt Deutschland Zeit bis 2013 für Haushaltskonsolidierung; HB, S. 14
- Unternehmenssteuern brechen weg; HB, S. 14
- ThyssenKrupp will in fünf Jahren bis zu 60 Milliarden Euro umsetzen (Gespräch); FTD, S. 1
- Sanierung von Karstadt wackelt; FTD, S. 5
- Bertelsmann will Online-Lernportal Scoyo verkaufen; FTD, S. 17
- Citigroup vor Umbau der angeschlagenen Hedge-Fonds-Sparte; FT, S. 15
- Eni unterzeichnet Absichtserklärung für Gasförderung in Kasachstan; FT, S. 18
- Ruhrgas-Chef warnt vor neuem Energiekonflikt (Gespräch); SZ, S. 19
- Eon verkauft Hochspannungsnetz an Tennet; SZ, S. 19
- Software AG bereitet Squeeze-out bei IDS Scheer vor (Gespräch); BöZ, S. 10
- Opel-Händler ziehen Hilfs-Zusage für Autobauer zurück (Gespräch); Welt, S. 9
- IG Metall verlangt vor Staatshilfen für Opel Zusagen von GM (Gespräch); WAZ
- Parfümerie Pieper will Douglas im Internet angreifen (Gespräch); WAZ
- Schäuble hält Staatshilfe an GM für möglich (Gespräch); "Neue Presse"
- Audi erwartet trotz Krise höheren Absatz (Gespräch); Frankfurter Rundschau
dr/uh
DAX 5.480,92 +0,67%
XDAX 5.486,51 +1,68%
EuroSTOXX 50 2.793,44 +1,09%
Stoxx50 2.434,30 +0,59%

DJIA 10.005,96 +2,08%
S&P 500 1.066,63 +1,92%
NASDAQ 100 1.721,09 +2,40%

Nikkei 9.789,35 +0,74% Schluss


Bund-Future 121,07 -0,02%
T-Note-Future 118,02 -0,05%
T-Bond-Future 118,22 unverändert


(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4882 +0,06%
USD/Yen 90,64 -0,10%
Euro/Yen 134,88 -0,05%

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