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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Donnerstag kaum verändert in den Handel starten. Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 0,02 Prozent tiefer bei 6.178 Punkten, nachdem der Leitindex am Vortag 0,46 Prozent verloren hatte. "Die US-Konjunktur macht den Anlegern mit den jüngsten Indikatoren wieder Sorgen und bremst die hohe Euphorie um die Berichtssaison zunächst etwas ab", erklärte ein Händler. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones (DJIA) gab seit dem Xetra-Schluss am Vortag um 0,10 Prozent nach. In Tokio notierte die Börse ebenfalls etwas tiefer. Die Berichtssaison kommt in Deutschland mit sieben Dax-Konzernen richtig auf Touren. Merck und BASF machten bereits den Auftakt. Siemens , Bayer und VW folgen. Aus den USA stehen am Mittag zudem Zahlen von ExxonMobil auf dem Plan.
USA: - SCHWÄCHER - Negative Konjunkturnachrichten hatten den Dow-Jones-Index am Mittwoch nach vier Gewinntagen in Folge wieder ins Minus gedrückt. So waren in den Vereinigten Staaten die Auftragseingänge für langlebige Güter im Juni überraschend gefallen. Zudem kam es laut US-Notenbank in mehreren Bezirken der USA zu einer Verlangsamung oder gar zum Stillstand des Wirtschaftswachstums. Nach dem Auslaufen von Steuereffekten zeigte sich zum Beispiel der private Immobilienmarkt flau. Auch der Unternehmenssektor meldete wenig Erfreuliches. So verfehlte der Flugzeugbauer Boeing mit seinem Gewinnausblick für dieses Jahr die Erwartungen der Analysten.
JAPAN: - MODERATE VERLUSTE - Die Börse in Tokio tendierte am Donnerstagmorgen etwas schwächer. Nachdem der Nikkei-225-Index am Vortag noch auf den höchsten Stand seit zwei Wochen geschlossen hatte, drückten die enttäuschend aufgenommenen US-Konjunkturdaten vom Vortag den japanischen Leitindex zuletzt leicht ins Minus.
DAX 6.178,94 -0,46%
XDAX 6.174,60 -0,55%
EuroSTOXX 50 2.766,11 -0,12%
Stoxx50 2.497,93 -0,13%
DJIA 10.497,88 -0,38%
S&P 500 1.106,13 -0,69%
NASDAQ 100 1.872,62 -0,86%
Nikkei 9.721,63 -0,32%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - FREUNDLICH ERWARTET - Der für den Anleihenmarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future wird am Donnerstag nach Einschätzung von Experten freundlich in den Handel starten. Das enttäuschende Beige Book der US-Notenbank dürfte Ängste vor einen erneuten Rückfall in die Rezession nähren, erwarten die Experten der HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. Im Tagesverlauf könnten die Stimmungsindikatoren aus der Eurozone den Konjunkturpessimismus aber dämpfen. Charttechnischer Widerstand besteht laut HSH Nordbank beim Hoch vom Mittwoch mit 128,05 und dann bei 128,25 und 128,40. Unterstützung biete die Marke von 127,50.
Bund-Future 127,99 0,28%
T-Note-Future 122,94 0,06%
T-Bond-Future 126,97 0,10%
DEVISEN: - MODERAT ERHOLT - Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag im frühen Handel erholt und stieg wieder über die Marke von 1,30 US-Dollar. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,3010 Dollar gehandelt. Damit hielt sich der Euro auch weiter nahe seinem elf-Wochen-Hoch von 1,3047 Dollar auf. Am Mittwoch hatten etwas verhalten klingende Bemerkungen der US-Notenbank zum Wachstum in den USA für einen leichten Rücksetzer gesorgt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,2992 (Dienstag: 1,3033) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7697 (0,7673) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3009 +0,15%
USD/Yen 87,25 -0,15%
Euro/Yen 113,47 +0,02%
ROHÖL - ETWAS FESTER - Die Ölpreise sind am Donnerstag im asiatischen Handel leicht gestiegen. Nach den deutlichen Kursverlusten an den vergangenen beiden Tagen sprachen Händler von einer leichten Gegenreaktion. Zuletzt hatten vor allem schwache US-Konjunkturdaten aber auch gestiegene Rohöllagerbestände die Ölpreise belastet. So war der US-Ölpreis am Mittwoch nach gestiegenen US-Rohöllagerbeständen unter die Marke von 76 Dollar gefallen.
WTI (NYMEX) 77,13 +0,13 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Commerzbank droht Ärger mit Eurohypo-Anlegern; HB, S.32
- Auktion um Evonik-Kraftwerksparte schreitet voran; FTD, S.3
- China-Tochter koppelt sich von Volkswagen ab; FTD, S.1
- Kartellamt will Krankenkassen kontrollieren; HB, S.14
- Nur Mini-Rentenerhöhungen bis 2015; HB, S.14
- Stiftung Datenschutz nimmt Gestalt an; HB, 17
- Chef der französischen Finanzaufsicht AMF will europäische Regulierungslösung; (Interview) FAZ S. 19
- Ermittlungsverfahren gegen früheren WestLB-Chef Fischer eingestellt SZ S. 24
- Unternehmen geben mehr für Geschäftsreisen aus; Tagesspiegel
- Arbeitnehmer laut IW so streikmüde wie zuletzt 2005; Bild, S.2
- Unternehmen geben mehr für Geschäftsreisen aus; Tagesspiegel
- Medien-Gruppe Aegis will bei australischem Rivalen einsteigen; Daily Telegraph
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/rum

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