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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - ETWAS SCHWÄCHER ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt wird am Freitag voraussichtlich mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag dieser Woche starten. Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 0,36 Prozent tiefer bei 5.891 Punkten, nachdem der Leitindex am Vortag noch ein moderates Plus von 0,22 Prozent verzeichnet hatte. Vor allem die Wall Street belaste einmal mehr, sagte ein Händler. Dort hatten die führenden Indizes im späten Handel am Donnerstag ihre Verluste ausgebaut. Der Future auf den US-Leitindex gab zudem seit dem Xetra-Schluss am Vortag um 0,45 Prozent nach. Im Fokus stehen laut Marktanalyst Ben Potter von IG Markets sowohl Konjunkturdaten aus den USA als auch das BIP. Zudem dürften Marktteilnehmer gebannt auf eine Rede von Fed-Chef Ben Bernanke lauern, ob diese Aufschluss über die wirtschaftliche Lage der USA gibt.
USA: - SCHWÄCHER - Die US-Börsen haben Verluste verbucht. Der Leitindex Dow Jones (DJIA) schloss erstmals seit Anfang Juli wieder unter der 10.000-Punkte-Marke. Erneut trübten Sorgen über die konjunkturelle Lage in den Vereinigten Staaten die anfangs freundliche Stimmung. Dass die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend deutlich gesunken waren, gab keinen nachhaltigen Auftrieb. Zu stark wiegen laut Börsianern die zahlreichen vorangegangenen Wirtschaftsdaten, die allesamt schwach ausgefallen waren. Vorsicht herrsche zudem vor weiteren Daten am Freitag.
JAPAN: - GEWINNE - Der Nikkei-225-Index hat am Freitag dank Gewinnen im späten Handel Aufschläge verbucht. Der japanische Leitindex notierte in der letzten Handelsstunde mit plus 0,54 Prozent bei 8.954,81 Punkten. Börsianer verwiesen darauf, dass sich Premierminister Naoto Kan im weiteren Verlauf des Tages dazu äussern will, wie die Regierung auf die Stärke des Yen reagieren will, die wiederum der Exportwirtschaft des Landes zu schaffen macht.
DAX 5.912,58 +0,22%
XDAX 5.873,07 -0,98%
EuroSTOXX 50 2.606,89 +0,75%
Stoxx50 2.433,68 +0,69%
DJIA 9.985,81 -0,74%
S&P 500 1.047,22 -0,77%
NASDAQ 100 1.769,02 -1,22%
Nikkei 8.954,81 +0,54%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - FESTER ERWARTET - Für den deutschen Staatsanleihenmarkt rechnen Experten am Freitag mit Kursgewinnen. Insgesamt bleibe das fundamentale Umfeld für den Rentenmarkt günstig, heisst es bei der Helaba. Enttäuschende US-Konjunkturzahlen und konjunkturkritische Äusserungen von Zentralbankern könnten den Bund-Future weiter nach oben treiben. Die Risikoeinschätzung der Marktteilnehmer ist weiter der dominierende Einflussfaktor. Auch am Freitag dürften die US-Konjunkturdaten die Richtung bestimmen. Ökonomen rechnen bei der zweiten Veröffentlichung der Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal mit einer deutlichen Revision nach unten. Sollten die bereits pessimistischen Erwartungen auch noch enttäuscht werden, könnten die Rentenmärkte zu einem neuen Höhenflug ansetzen. Der richtungweisende Euro-Bund-Future hatte am Donnerstag seine Rekordjagd vorübergehend unterbrochen.
Bund-Future 134,22 +0,28%
T-Note-Future 126,22 +0,00%
T-Bond-Future 136,06 +0,05%
DEVISEN: - TENDENZ - Der Euro hat sich am Freitagmorgen oberhalb der Marke von 1,27 US-Dollar stabilisiert. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2730 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag noch auf 1,2693 (Mittwoch: 1,2613) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7878 (0,7928) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,2728 +0,10%
USD/Yen 84,67 +0,22%
Euro/Yen 107,78 +0,37%
ROHÖL - STABIL - Der US-Ölpreis hat sich am Freitag über der Marke von 73 US-Dollar eingependelt. Das fundamentale Bild für den Ölmarkt bleibt nach Einschätzung von Händlern insgesamt aber sehr negativ. Auch am Freitag dürften die US-Konjunkturdaten die Richtung bestimmen. Ökonomen rechnen bei der zweiten Veröffentlichung der Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal mit einer deutlichen Revision nach unten. Sollten die bereits pessimistischen Erwartungen auch noch enttäuscht werden, könnten die Ölpreise erneut stark unter Druck geraten, hiess es.
WTI (NYMEX) 73,27 -0,09 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Commerzbank will noch im Herbst neue Aktien ausgeben, HB S. 1, 4, 5;
- Hapag-Lloyd-Eigentümer geben Anleihenplatzierung prinzipiell grünes Licht, FTD S. 4;
- Bei Rennen um die Deutsche-Bank-Tochter BHF hat Liechtensteiner LGT die besten Chancen, FTD S. 17
- Rosneft steht vor Zukauf in Deutschland - Raffinerien im Visier, WSJE S. 1;
- Rohstoffhändler Clencore will mit Platzierung der Goldsparte mindestens fünf Milliarden Dollar,
FT S. 11;
- IBM kämpft in Deutschland mit Problemen, FTD S. 3;
- Sachsens FDP-Wirtschaftsminister Morlok gegen Laufzeitverlängerung, Handelsblatt Online
- Borletti gibt bei Karstadt nicht auf und besser Angebot nach, HB S. 3, 23; FTD S. 3;
- Schäuble verteidigt Sparpaket und Haushaltsplan für 2011, Bild S. 2
- Schäuble: 'Masshalten ist das Gebot der Stunde', FAZ S.
- Schlecker-Kundendaten frei im Internet zugänglich, Bild S. 1
- Gegenleistung für Laufzeitverlängerung, SZ
- DekaBank-Chef möchte bei Landesbanken-Konsolidierung aussen vor bleiben, BöZ S. 5;
- BASF- und Eon-Chef werben abermals für realistisches Energiekonzept, FAZ S. 11, 15:
- DGB-Chef Sommer: Kohle macht viel mehr Sinn als Kernkraft, Hamburger Abendblatt
- Bundesregierung fordert Gegenleistung für Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken; SZ, S. 1 und 6
- Desertec-Initiative klagt über mangelnde Unterstützung durch die Bundesregierung; SZ, S. 17
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/chs

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