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BÖRSENÜBERBLICK INTERNATIONAL

Dieser Inhalt wurde am 19. November 2009 - 07:40 publiziert

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT ERWARTET - Bei gemischten Vorgaben dürfte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag kaum verändert in den Handel starten. Finspreads taxierte den Leitindex Dax am Morgen 0,20 Prozent fester bei 5.799 Punkten, nachdem er am Vortag eine schwankungsreiche Sitzung mit einem leichten Plus von 0,16 Prozent beendet hatte. Die Zweifel mehrten sich, ob der Aufwärtstrend die Aktienmärkte noch deutlich höher tragen könnte, sagte ein Börsianer. Die Überseebörsen geben ebenfalls keinen klaren Trend vor: So hatten enttäuschende Konjunkturdaten die US-Börsen belastet, der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial legte seit dem Xetra-Schluss vom Vortag allerdings um 0,10 Prozent zu. In Asien verzeichneten die Börsen dagegen Abschläge. Am Nachmittag stehen in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Frühindikatoren und das Geschäftsklima in der Region Philadelphia (Philly-Fed-Index) auf dem Plan.
USA: - LEICHTE VERLUSTE - Enttäuschende Konjunkturdaten haben am Mittwoch die US-Börsen belastet. In der letzten Handelsstunde dämmten die wichtigsten Indizes jedoch ihre Verluste weitgehend ein und gingen knapp unter ihren kurz vor Börsenschluss erreichten Tageshochs in den Feierabend. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial (DJIA) schloss wieder über der Marke von 10.400 Punkten und auch der S&P-500-Index hielt sich über der psychologisch wichtigen Marke von 1.100 Zählern.
JAPAN: - VIER-MONATS-TIEF - Die Aktienbörse in Tokio hat am Donnerstag erneut mit Verlusten geschlossen. Der Nikkei-225-Index fiel um 1,32 Prozent auf 9.549,47 Punkte und schloss damit auf dem tiefsten Stand seit vier Monaten. Der breiter gefasste TOPIX gab 1,45 Prozent auf 837,71 Punkte ab. Vor allem Bankenwerte drückten einmal mehr auf die Stimmung.
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - ETWAS SCHWÄCHER ERWARTET - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Donnerstag mit einer etwas schwächeren Tendenz. Von neuen US-Konjunkturdaten dürften zwar keine entscheidenden Impulse ausgehen, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. "Sollten von den Notenbank-Rednern Trichet (EZB) und Fisher (Fed) warnende Stimmen bezüglich der Gefahr von Asset-Preis-Blasen kommen, könnten die Anleihen unter Druck geraten." Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank in einer Spanne von 121,70 bis 122,70 Punkten.
DEVISEN: - WENIG VERÄNDERT - Der Euro hat sich auch am Donnerstagmorgen im frühen Handelsverlauf nur wenig bewegt. Nachdem er sich am Mittwoch von seinen Vortagesverlusten erholt hatte und wieder deutlich über 1,49 US-Dollar gestiegen war, stand er nun bei 1,49140 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,4957 (Dienstag: 1,4875) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6686 (0,6723) Euro. Am Dienstagabend war der Euro bis auf 1,4808 Dollar gefallen.
ROHÖL - KAUM VERÄNDERT - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag zunächst kaum bewegt. Am Vortag waren die Ölpreise zunächst gestiegen, nachdem das US-Energieministerium Rückgänge bei den amerikanischen Öllagerbeständen gemeldet hatten. Im weiteren Verlauf wurden die Zugewinne aber mehr als abgegeben. Als Grund nannten Händler die schwache US-Börse. Auch am Donnerstag dürften die Impulse mangels entscheidender Konjunkturdaten vor allem vom Aktienmarkt kommen, hiess es.
WTI (NYMEX) 79,52 -0,06 USD (7:15 Uhr)
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TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN
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*HÄNDLER: HSBC STARTET HOMAG GROUP MIT OVERWEIGHT
*HÄNDLER: GOLDMAN SACHS HEBT RATIONAL AUF BUY (NEUTRAL)
*HÄNDLER: DEUTSCHE BANK HEBT SMA SOLAR AUF HOLD (SELL)
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PRESSESCHAU
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- Grossaktionär Haniel will Metro-Chef Cordes stärker kontrollieren, FTD S. 2
- Deutsche Börse will Xetra und Eurex ablösen, (Interview) HB S. 3;
- Mietsenkung für Woolworth - Schritt zur Rettung, FTD S. 6, HB S. 33, 23;
- Hessen lehnt Staatshilfen für GM-Tochter Opel ab, HB S. 2;
- Süd-Chemie will Umsatz bis 2015 mit Übernahmen und Investitionen verdoppeln (Interview), HB S. 34;
- JPMorgan könnte Cazenove-Komplettübernahme am Donnerstag verkünden, FT S. 15;
- Bloomberg will Magazin "Business Week" mit Millionen aufpolieren, HB S. 24;
- Kartellamt will Provisionsabgabeverbot bei Versicherungen kippen, FTD S. 18;
- Microsoft rechnet erst in einigen Jahren mit hohen Erlösen durch Cloud Computing, FTD S. 8;
- Post verliert Mehrwertsteuerprivileg teilweise ab Mitte 2010, FAZ S. 12
- Schwedischer Wälzlagerhersteller SKF stellt sich auf schwieriges Jahr 2010 ein, FAZ S. 17;
- Fujitsu verdient in Europa mit neuem Konzept wieder Geld, FAZ S. 16;
- VW erweitert Vorstand, Hannoversche Allgemeine Zeitung
- Reckitt Benckiser könnte nach Colgate-Palmolive greifen, Daily Telegraph
- Sozialverband sieht weitere Renten-Nullrunden, Nordwest-Zeitung
- Wirtschaftsforscher Bofinger kritisiert neue Regierung scharf, Passauer Neue Presse
- IW-Direktor Hüther: Wachstumsprogramm hat Namen nur teilweise verdient, neue Osnabrücker Zeitung
/rum
DAX 5.787,61 +0,16%
XDAX 5.811,23 -0,02%
EuroSTOXX 50 2.908,53 +0,06%
Stoxx50 2.527,49 -0,37%

DJIA 10.426,31 -0,11%
S&P 500 1.109,80 -0,05%
NASDAQ 100 1.801,74 -0,58%

Nikkei 9.549,47 -1,32%


Bund-Future 122,16 -0,05%
T-Note-Future 119,52 0,07%
T-Bond-Future 120,56 0,05%


(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4914 -0,32%
USD/Yen 89,12 -0,18%
Euro/Yen 132,93 -0,48%

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