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BÖRSENÜBERBLICK INTERNATIONAL

Dieser Inhalt wurde am 18. Dezember 2009 - 07:40 publiziert

FRANKFURT (awp international) -
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AKTIEN -------------------------------------------------------------------------

DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH - Der deutsche Aktienmarkt wird am Freitag kaum
verändert erwartet. Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 0,10 Prozent höher
bei 5.850 Zählern, nachdem der deutsche Leitindex am Vortag ein Prozent verloren
hatte. "Mit der Weihnachtszeit vor der Tür ziehen sich Anleger immer mehr von
riskanten Positionen zurück und wenden sich den sicheren Häfen zu ? das hat man
auch am jüngsten Erholungsschub des Dollar gesehen", sagte ein Händler am
Morgen. Da zudem wenige Impulsgeber auf der Agenda stehen ? in Deutschland
könnte der ifo-Index auf Interesse stossen ? dürfte der Handel ruhig verlaufen.
Auch die Vorgaben sind eher gemischt. So hatte der Dow Jones Industrial schwach
geschlossen, der Future auf den US-Leitindex erholte sich aber seit
Xetra-Schluss um 0,14 Prozent. In Tokio schloss der Nikkei etwas leichter. Im
Dax könnten Adidas und SAP von Zahlen der Konkurrenten Nike und Oracle vom
Vorabend bewegt werden. Für deutliche Bewegung könnte unterdessen auch der
grosse Verfallstag "Hexensabbat" an den Terminbörsen sorgen.

USA: - SCHWACH - Die US-Börsen haben am Donnerstag nachgegeben und nur
unwesentlich über ihren Tagestiefs geschlossen. Der weiter steigende US-Dollar
habe die Investoren von risikoreicheren Anlagen wie Aktien weggelockt, zumal die
Zahl von Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe überraschend gestiegen war, sagten
Händler. Ausserdem stehe an diesem Freitag der grosse Verfallstermin an den
Derivatebörsen an. Dann laufen Optionen und Futures auf Indizes und einzelne
Aktien aus, und das führt zu teils kräftigen Kursschwankungen ohne
offensichtlichen Grund.

JAPAN: - LEICHTER - Die Börse in Tokio hat am Freitag mit leichten Verlusten
geschlossen. Der Nikkei-225-Index schloss mit minus 0,21 Prozent bei 10.142,05
Punkten. Im Vergleich zur Vorwoche stehen plus 0,35 Prozent zu Buche. Für den
breiter gefassten TOPIX ging es um 0,30 Prozent auf 893,59 Zähler runter.
Händlern zufolge litten insbesondere Metallwerte unter dem durch den starken
Dollar sinkenden Goldpreis.

DAX 5.844,44 -1,00%
XDAX 5.829,94 -0,93%
EuroSTOXX 50 2.891,66 -1,19%
Stoxx50 2.508,53 -1,34%

DJIA 10.308,26 -1,27%
S&P 500 1.096,08 -1,18%
NASDAQ 100 1.778,27 -1,25%

Nikkei 10.142,05 -0,21%


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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL -----------------------------------------------------

RENTEN: - BEHAUPTET - Für den deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Freitag
mit einer behaupteten Tendenz. Sinkende Aktienkurse, die Nachwirkungen der
Reduzierung des Ratings von Griechenland sowie durchwachsene Konjunkturdaten vom
Vortag dürften auch zum Wochenausklang noch wirken, heisst es im Morgenkommentar
der HSH Nordbank. Der Markt warte auf das Ifo-Geschäftsklima, wobei leichte
Verbesserungen bei Lage und Ausblick zu erwarten seien. Der Indikator werde aber
erneut zeigen, dass der Konjunkturaufschwung nur wenig Dynamik aufweise. Den
richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 122,80 und
124,40 Punkten.

Bund-Future 123,44 +0,67%
T-Note-Future 118,09 +0,04%
T-Bond-Future 119,00 +0,05%


DEVISEN: - FREUNDLICH - Der Kurs des Euro hat sich am Morgen im asiatischen
Handel stabilisiert. Am Vortag war die Gemeinschaftswährung kurz nach dem
europäischen Aktienmarktschluss zeitweise bis auf 1,4304 US-Dollar gesunken,
stand nun aber wieder bei 1,4376 Dollar. Die finanziell schwierige Lage
Griechenlands hält den Euro unter Druck, hiess es.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4379 +0,22%
USD/Yen 89,63 -0,26%
Euro/Yen 128,90 -0,11%


ROHÖL: - FREUNDLICH - Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Ein wieder
etwas schwächerer Dollar stütze den Ölmarkt, hiess es bei Händlern. Am
Donnerstag war der Euro an die Marke von 1,43 US-Dollar gesunken und hatte damit
ein Drei-Monats-Tief erreicht. Ein steigender Dollarkurs macht den Kauf von Öl
teuer, denn Öl wird an den Märkten in Dollar gehandelt.

WTI (NYMEX) 72,83 +0,18 USD (7:15 Uhr)

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PRESSESCHAU --------------------------------------------------------------------

- Kartellamt soll Firmen zerschlagen können; HB, S. 2 und FTD, S. 1 - Schaeffler
gefährdet Refinanzierung bei Continental; HB, S. 1 - FDP plant Rettungsschirm
für kleine Firmen; HB, S. 18 - Citigroup wollte Kontrolle bei ihrem Schuldner
EMI übernehmen; FT, S. 26 - Hongkonger Börsengang von Aluminium-Produzent Rusal
rückt näher; FT, S. 18 und WSJE, S. 23 - Berenberg-Manager im Visier der
Staatsanwaltschaft; FTD, S. 18 und FAZ, S. 19 - China erwägt Einstieg ins
europäische Solargeschäft; FTD, S. 7 - United-Internet-Tochter 1&1 will ins
Telekom-Fernsehen (Gespräch); FAZ, S. 19 - Hedge-Fonds blockieren
Komplettübernahme von Repower; Welt, S. 14 - Insolvenzverwalter will Karstadt
nur als Ganzes abgeben; SZ, S. 21 - Bayerns Ex-Finanzminister Faltlhauser:
Stoiber hatte mit Landesbank nichts zu tun; Münchner Merkur

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