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BÖRSENÜBERBLICK INTERNATIONAL

Dieser Inhalt wurde am 13. April 2010 - 07:40 publiziert

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - LEICHTER ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Dienstag etwas schwächer in den Handel starten. Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 0,12 Prozent tiefer bei 6.243 Zählern, nachdem der Leitindex am Vortag nahezu unverändert bei 6.250,69 Punkten geschlossen hatte. "Zwar hat der Dow Jones über den 11.000 Punkten geschlossen", kommentiert Ben Potter von IG Markets, "die Zahlen von Alcoa sind allerdings ganz schön enttäuschend ausgefallen und sorgen für Druck auf den Aktien- und den Rohstoffmärkten". Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) hatte am Montag im Vorfeld der Alcoa-Zahlen so hoch wie seit 18 Monaten nicht mehr geschlossen. Mit einem leichten Plus von 0,08 Prozent ging der US-Leitindex bei 11.005,97 Punkten aus dem Handel. Der Future auf den US-Leitindex fiel jedoch seit dem Xetra-Schluss um 0,32 Prozent zurück. In Tokio notierte der Nikkei-225-Index zuletzt im Minus. Mit der Duftmarke von Alcoa rücken nun die nächsten Unternehmensberichte aus den USA ins Blickfeld: Der Chiphersteller Intel präsentiert nachbörslich seine Zahlen. Auf Konjunkturseite steht am Mittag die US-Handelsbilanz auf dem Programm.
USA: - MODERATE GEWINNE - Unmittelbar vor dem Start der US-Berichtssaison hat der Dow-Jones-Index am Montag so hoch wie seit 18 Monaten nicht mehr geschlossen. Zum ersten Mal seit September 2008 ging der Leitindex über der Marke von 11.000 Punkten aus dem Handel. Marktteilnehmer verwiesen auf das massive Hilfspaket für das hoch verschuldete Griechenland, auf das sich die Euro-Länder am Wochenende geeinigt hatten. Die Unsicherheit über mögliche Hilfen für das EU-Mitglied hatte in der vergangenen Woche noch die Märkte belastet. Dennoch legten die Kurse an der Wall Street nur moderat zu. Börsianer begründeten dies mit Befürchtungen, wonach die Unternehmenserträge im ersten Quartal nicht so hoch ausgefallen sein könnten, wie es die aktuellen Aktienkurse nahe legen.
JAPAN: - VERLUSTE - In Tokio verzeichnete die Börse am Dienstag Verluste. Vor allem Chipwerte hätten vor den am Abend nach US-Börsenschluss anstehenden Intel-Zahlen den Nikkei-225-Index belastet, hiess es.
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - SCHWÄCHER ERWARTET - Der für den deutschen Rentenmarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future wird am Dienstag laut Experten schwächer in den Handel gehen. "Die Konkretisierung des Hilfspakets für Griechenland am Wochenende hat gestern für eine spürbare Entspannung an den Finanzmärkten gesorgt", schreibt die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. Bundesanleihen, die zuvor von ihrem Status als sicherer Hafen profitiert hätten, seien leicht unter Druck geraten, während griechische Staatsanleihen Kurszuwächse verbucht hätten. "In Abwesenheit von einschlägigen Datenveröffentlichungen rechnen wir heute damit, dass Bundesanleihen weiter unter der reduzierten Unsicherheit an den Märkten leiden könnten." Die Handelsspanne im Bund-Future dürfte laut HSH Nordbank zwischen 122,10 bis 123,10 Punkten liegen.
DEVISEN: - UNTER 1,36 US-DOLLAR - Der Eurokurs ist auch am Dienstagmorgen unter der Marke von 1,36 US-Dollar geblieben. Bereits zu Wochenbeginn konnte die europäische Gemeinschaftswährung ihre starken Gewinne nach der Einigung auf ein Rettungspaket für das hochverschuldete Griechenland nicht halten. Zuletzt notierte der Euro bei 1,3577 US-Dollar. Börsianer hatten Zweifel an den Beschlüssen und fehlende Details für die jüngsten Verluste verantwortlich gemacht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,3585 (Freitag: 1,3384) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7361 (0,7472) Euro.
ROHÖL - VERLUSTE - Die Ölpreise sind am Dienstag im asiatischen Handel erneut gefallen. Der Ölmarkt befinde sich in einer Konsolidierungphase, sagten Händler. Zuletzt habe es kaum Nachrichten gegeben, die für steigende Kurse sprächen.
WTI (NYMEX) 83,95 -0,39 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Haushaltspolitiker der Union rechnen mit Zahlung für Griechenland (Interview); HB, S. 62
- Industrie muss ihre Hoffnungen auf Marktanreizprogramme für die Einführung von Elektroautos vorerst begraben; HB, S. 21
- Pharmaindustrie entsetzt über Sparpläne von Gesundheitsminister Philipp Rösler (Interview); HB, S. 3, 14
- CSU stellt sich in der Debatte über Bankenaufsicht hinter die Bundesbank (Interview); HB, S. 38
- Schott Solar weicht wegen der geplanten Solarförderung nach Asien aus (Interview); FTD, S. 4
- Japanische Mitsubishi Chemical baut Geschäft mit LED-Technik massiv aus (Interview); FTD, S. 7
- Repsol-Chef will Öl- und Gasfirma in ein Energieunternehmen umwandeln (Interview); FT, S. 17
- Ifo-Präsident Sinn kritisiert Beteiligung Deutschlands an Griechenland-Notfallplan; Bild, S. 2
- Bundesregierung will vor der Landtagswahl in NRW keine Entscheidung über mögliche Hilfen für den angeschlagenen Autobauer Opel fällen; Rheinische Post
/rum
DAX 6.250,69 +0,02%
XDAX 6.261,88 +0,12%
EuroSTOXX 50 3.002,23 +0,29%
Stoxx50 2.680,09 -0,06%

DJIA 11.005,97 +0,08%
S&P 500 1.196,48 +0,18%
NASDAQ 100 1.995,65 +0,06%

Nikkei 11.109,15 -1,27% (7:15 Uhr)


Bund-Future 122,73 -0,07%
T-Note-Future 116,42 0,15%
T-Bond-Future 116,47 0,19%


(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3579 -0,08%
USD/Yen 92,64 -0,70%
Euro/Yen 125,78 -0,78%

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