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BÖRSENÜBERBLICK INTERNATIONAL

Dieser Inhalt wurde am 12. Mai 2010 - 07:34 publiziert

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - ETWAS SCHWÄCHER ERWARTET - Bei einer Flut von Quartalszahlen im HDax dürfte der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch etwas schwächer starten. Finspreads taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,48 Prozent tiefer bei 6.009 Punkten, nachdem der Leitindex am Vortag im späten Handels ins Plus gedreht war und um 0,33 Prozent zugelegt hatte. Die Vorgaben deuten zunächst auf einen Rücksetzer hin: So hatte neuerliche Skepsis der Anleger in den wichtigsten US-Indizes am Vorabend für ein gemischtes Bild gesorgt, der Future auf den Dow Jones Industrial rutschte seit dem Xetra-Handelsschluss am Vortag 1,13 Prozent ab. Auch der anfangs noch freundliche Nikkei-225-Index drehte am Morgen ins Minus. Im Dax stehen vor allem die Zahlen der Stahltitel ThyssenKrupp und Salzgitter sowie der Telekom und RWE im Fokus. Aber auch in der zweiten Reihe legen viele Unternehmen ihre Bilanzen vor und dürften damit den Tagestrend bestimmen.
USA: - GRÖSSTENTEILS LEICHTE VERLUSTE - Nach einem zwischenzeitlichen Ausflug in die Gewinnzone hat der Dow Jones am Dienstag im Minus geschlossen. Händlern zufolge ist die Euphorie des EU-Rettungspakets verflogen und wieder einer gewissen Skepsis bei vielen Anlegern gewichen. "Investoren haben noch keine endgültige Meinung zum Rettungspaket", sagte ein Börsianer. Und so lange blieben die Märkte sehr schwankungsfreudig. Schon in den ersten Handelsminuten hatte der Index einen Teil seiner deutlichen Kursgewinne vom Montag wieder abgegeben. Die Erholung der Kurse im Tagesverlauf begründeten Händler mit positiven Unternehmensnachrichten, die vorübergehend die Sorgen um die europäische Schuldenkrise überlagert hätten.
JAPAN: - LEICHTE VERLUSTE IM SPÄTEN HANDEL - Vor allem die Zahlen von Toyota haben der Börse in Tokio am Mittwoch für den grössten Teil des Handelstages Rückenwind verschafft. Allerdings drückte die anhaltende Sorge um die Finanzprobleme der Euro-Zone sowie eine generelle Risikoaversion den Markt im späten Handel ins Minus.
DAX 6.037,71 +0,33%
XDAX 6.044,39 +0,75%
EuroSTOXX 50 2.730,48 -1,03%
Stoxx50 2.484,01 -0,58%
DJIA 10.748,26 -0,34%
S&P 500 1.155,79 -0,34%
NASDAQ 100 1.940,48 -0,11%
Nikkei 10.417,54 +0,06% (7:15 Uhr)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - GUT BEHAUPTET ERWARTET - Am deutschen Anleihenmarkt rechnen Experten am Mittwoch mit einer gut behaupteten Tendenz. "Die US-Vorgaben und der asiatische Handel lassen keine grösseren Kurskapriolen erwarten", schreibt die HSH Nordbank in ihrem Morgenkommentar. Vor dem Hintergrund der Geschehnisse um den Europäischen Stabilitäts-Mechanismus sollten die Zahlen für das Wirtschaftswachstum in der Eurozone im ersten Quartal nur auf eingeschränktes Interesse stossen. Belastend wirke die Abschwächung des Euro an den Devisenmärkten. Wichtige Marken beim richtungsweisenden Bund-Future seien die Unterstützung bei 125,44 und 124,94 Punkten sowie der erste Widerstand bei 125,90 Punkten.
Bund-Future 125,69 0,16%
T-Note-Future 119,33 0,26%
T-Bond-Future 121,09 0,26%
DEVISEN: - SCHWÄCHER - Die anhaltenden Sorgen um die europäische Schuldenkrise haben den Euro auch am Mittwochmorgen weiter belastet und für anhaltende Verluste gesorgt. Die kurzfristige Prognose für den Euro sei nach wie vor von Skepsis geprägt, hiess es am Markt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,2609 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,2698 (Montag: 1,2969) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7875 (0,7711) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,2621 -0,10%
USD/Yen 92,48 -0,19%
Euro/Yen 116,76 -0,27%
ROHÖL - FALLENDE PREISE - Die Ölpreise sind am Mittwoch erneut gefallen. Händler begründeten die schwächere Verfassung mit der wieder etwas verflogenen Euphorie über das EU-Rettungspaket. Der Markt hat sich laut Händlern noch keine endgültige Meinung zum Rettungspaket vom Wochenende gebildet. Und so lange blieben die Märkte sehr schwankungsanfällig. In diesem Umfeld tendierten auch Rohstoffe zumeist schwächer.
WTI (NYMEX) 75,47 -0,90 USD (7:15 Uhr)
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TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN
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*CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR TUI TRAVEL AUF 275 (306) PENCE - NEUTRAL
*MERRILL LYNCH SENKT ZIEL FÜR SOLARWORLD AUF 6 (7) EUR - UNDERPERFORM
*HÄNDLER: GOLDMAN SACHS HEBT ZIEL FÜR PHOENIX AUF 44 (40 ) EUR - BUY
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PRESSESCHAU
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- Deutsche Zustimmung zu Rettungsschirm enthält informelle Absprache: Weber
soll EZB-Chef werden, HB, S. 1
- SAP hält Ausschau nach einer grossen Übernahme, FT, S.15
- Commerzbank schneller als erwartet auf der Erfolgsspur, HB, S.3, S. 34
- Bahn-Gewerkschaften planen Blitz-Fusion, HB, S. 16
- Escada wird von GmbH in Europa-AG umgewandelt, FTD, S.2
- Finanzinvestor Terra Firma greift EMI unter die Arme, WSJ, S.19, FT, S.14
- AIG und Prudential in Gesprächen über Asien-Geschäft, WSJ, S. 25
- Neue Stahlwerke in Brasilien und USA kommen ThyssenKrupp noch teurer als kalkuliert, Manager-Magazin Onlineausgabe
- MAN erwartet schnelle Sparbeiträge aus Kooperation mit Scania, FAZ S. 14
- Michelin will bei Marktkonsolidierung mitspielen, BöZ S. 11;
- CD Advisory Partners (früher Close Brothers) will Geldquellen in Asien erschliessen, BöZ S. 5
- Schlarmann sieht Schwarz-Gelb wegen Steuerpolitik in Gefahr, Rheinische Post
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rum

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