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BÖRSENÜBERBLICK INTERNATIONAL

Dieser Inhalt wurde am 26. Mai 2010 - 08:38 publiziert

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FEST - Gestützt auf Kursgewinne im späten Handel der Wall Street dürfte der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch einen Erholungsversuch starten. Finspreads taxierte den Dax am Morgen 1,53 Prozent fester bei 5.757 Punkten, nachdem er am Vortag noch um 2,34 Prozent abgerutscht war. Nicht wenige Anleger dürften den jüngsten Kursrutsch für etwas überzogen halten und versuchen, das günstigere Einstiegsniveau wieder zu nutzen, sagte ein Börsianer. Die Vorgaben geben zusätzliche positive Impulse. So hatten die US-Indizes nach schwachem Verlauf dank einer späten Kurserholung die Verluste ausgeglichen. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones zog seit dem Xetra-Schluss vom Dienstag um deutliche 2,11 Prozent an. In Tokio gab es am Morgen ebenfalls steigende Kurse. Am Nachmittag dürften insbesondere Daten zum US-Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter neue Impulse geben.
USA: - KAUM VERÄNDERT - Belastet von anhaltenden Konjunktursorgen hat der Dow-Jones-Index am Dienstag seine zu Wochenbeginn erlittenen Verluste etwas ausgeweitet. Die Probleme im europäischen Bankensektor könnten die Erholung der Weltwirtschaft ausbremsen, bemerkten Börsianer mit Blick auf die Rettung einer spanischen Regionalsparkasse am Samstag. Zudem fürchteten Anleger ein Abebben des Wachstums in den asiatischen Volkswirtschaften auch nach einer Zunahme der Spannungen zwischen Süd- und Nordkorea. Im späten Handel jedoch konzentrierten sich die Anleger auf gute Konjunkturdaten und grenzten damit das Minus deutlich ein. In den USA hellte sich die Verbraucherstimmung im Mai auf.
JAPAN: - FEST - Nach der jüngsten Talfahrt hat sich der japanische Aktienmarkt am Morgen stabilisiert. Die Euroschwäche habe aber grössere Kursgewinne limitiert. Der Nikkei-225 stand eine dreiviertelstunde vor Handelsende mit 0,99 Prozent im Minus.
DAX 5.670,04 -2,34%
XDAX 5.747,52 -0,14%
EuroSTOXX 50 2.488,50 -2,73%
Stoxx50 2.285,13 -1,96%
DJIA 10.043,75 -0,23%
S&P 500 1.074,03 +0,04%
NASDAQ 100 1.815,68 +0,02%
Nikkei 9.530,79 +0,75%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - LEICHTER - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten mit Verlusten. Die Rally an den Aktienmärkten im späten Handel in den USA und in Asien sollte für Druck auf die Bondnotierungen sorgen, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Somit dürften die Rentenmärkte zumindest einen Teil ihrer Kursgewinne vom Vortag wieder abgeben. Ein freier Fall der Kurse sei jedoch nicht zu erwarten. Dazu stünden die Probleme in den Peripheriestaaten der Eurozone nach wie vor zu sehr im Mittelpunkt des Interesses. Von den Konjunkturdaten seien unterdessen kaum Impulse zu erwarten. Nach anfänglichen Kursverlusten sei mit einer volatilen Seitwärtsbewegung des richtungsweisenden Bund-Future zwischen 128,20 und 129,85 Punkten zu rechnen.
Bund-Future 129,20 +0,66%
T-Note-Future 121,45 -0,18%
T-Bond-Future 124,97 -0,22%
DEVISEN: - LEICHTER - Der Euro hat am Mittwoch seine im späten Verlauf am Vorabend teilweise eingeholten Verluste wieder ausgeweitet. Zuletzt wurden 1,2283 Dollar je Euro bezahlt. Im Tief kostete die Gemeinschaftswährung noch 1,2176 US-Dollar. Zuletzt erholte sich die Gemeinschaftswährung wieder und notierte bei 1,2328 Dollar. Börsianer hatten die Kehrtwende am Vorabend mit guten Konjunkturdaten aus den USA begründetet, die das Minus an der Wall Street etwas verringert und die Nachfrage nach dem als vermeintlich sicheren Hafen geltenden Greenback ein wenig gedämpft hätten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2223 (Montag: 1,2360) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8181 (0,8091) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,2280 -0,74%
USD/Yen 90,20 -0,12%
Euro/Yen 110,81 -0,80%
ROHÖL: - HÖHER - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch von dem deutlichen Preisrutsch am Vortag erholt. Händler nannten als Grund für den wieder steigenden Ölpreis die etwas freundlichere Tendenz an den US-Aktienmärkten gegen Handelsende. Robuste Konjunkturdaten hatten die zuvor stark gedrückte Stimmung etwas aufgehellt. In den USA legte die Konsumstimmung überraschend deutlich zu, und die Preise von US-Einfamilienhäusern stiegen. Neue Impulse könnten US-Öllagerdaten am Nachmittag liefern. Damit sind zunächst die Sorgen um den europäischen Bankensektor und die Staatsverschuldung wieder etwas in den Hintergrund getreten.
WTI (NYMEX) 69,36 +0,61 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- EU-Kommissar Michael Barnier will Banken an künftigen Rettungskosten beteiligen; HB, S. 2
- Lenkungsausschuss gibt erst in einigen Tagen seine Empfehlung zu Opel-Hilfen; HB, S. 10; FTD, S. 3
- Schuldenkrise der Südeuropäer entlastet deutschen Haushalt; HB, S. 1, 10
- Europäer wollen die Datenweitervergabe mit den USA ganz neu regeln (Interview); HB, S. 14
- Telekom drängt mit der Lindner-Gruppe in den Markt für Videokonferenzen; HB, S. 26
- American Express will in Europa kräftig expandieren (Interview), HB, S. 33
- Erzbischof Marx fordert neue Vermögensteuer als Schuldbremse (Interview); HB, S. 12
- Q-Cells verkauft ab sofort eigene Solarmodule und macht deutschen Rivalen Konkurrenz (Interview), FTD, S: 4
- HSBC Trinkaus hat bereits mit Eigentümer der IKB-Bank Verhandlungen über einen Kauf der Mittelstandsbank geführt; FTD, S. 18
- ZDH-Präsident Otto Kentzler fordert die Abschaffung der Ein-Euro-Jobs (Interview); Bild
- CDU in Schleswig-Holstein fordert die anderen Bundesländer zum strikten Sparkurs auf; Bild
- Bruttolöhne erstmals seit einem Jahr wieder gestiegen; Bild
- Verdi-Chef Frank Bsirske fordert eine Ausweitung der Gewerbesteuer auf Freiberufler sowie deutlich höhere Erbschaftssteuern; WAZ
- Die Koalitionsfraktionen von Union und FDP wollen geplante Einsparungen bei Arzneimitteln auch auf die Private Krankenversicherung übertragen; Berliner Zeitung
- CDU-Politiker gegen Staatshilfen für Opel-Mutterkonzern GM; Rheinische Post
- Minister Ramsauer will nicht bei Verkehrsprojekte sparen (Interview); Welt, S. 10
- EU-Klimaschutzkommissarin Hedegaard sieht Reduktionsziele als Chance, FAZ, S. 11
- "Karstadt braucht neue Ideen" - Interview mit Nicolas Berggruen, FAZ, S. 12
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/fa

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