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WASHINGTON (awp international) - Nach viereinhalb Monaten will der BP-Konzern die Ölquelle im Golf von Mexiko diese Woche endgültig versiegeln. Das defekte Sicherheitsventil auf dem ramponierten Bohrloch sei nun ausgetauscht, teilte die US-Regierung mit. Die Operation "Bottom Kill" zum dauerhaften Versiegeln der Quelle tief unter dem Meeresboden könne beginnen, sagte Einsatzleiter Thad Allen am Samstag. Bei dem Manöver werden Schlamm und Zement mit grossen Druck von unten in die Quelle gepumpt.
Das defekte 450 Tonnen schwere Ventil wurde am Wochenende aus 1.500 Meter Tiefe geborgen und ausgetauscht. Nun wollen Fachleute den alten "Blowout-Preventer" genau untersuchen, um herauszubekommen, wie es zur schwersten Ölpest in der US-Geschichte kam.
Die Katastrophe war am 20. April von einer Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" rund 70 Kilometer vor der US-Küste ausgelöst worden. Der "Blowout-Preventer" hätte das Ausströmen von Öl verhindern sollen, funktionierte aber nicht.
Zwei Tage später sank die Bohrinsel. Etwa 660.000 Tonnen Rohöl flossen ins Meer. Mitte Juli gelang es BP-Ingenieure, das Leck provisorisch mit einem Deckel zu schliessen, Anfang August war es dann mit Zement von oben versiegelt worden./pm/mcm/DP/dc

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