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JERUSALEM (awp international) - Der weltweit grösste Anbieter von Nachahmermedikamenten Teva Pharmaceutical hat im zweiten Quartal von der wachsende Nachfrage nach Generika profitiert. Neben den Generika-Produkten entwickelt das Unternehmen auch eigene Medikamente, wie Copaxone gegen Multiple Sklerose. Insbesondere Copaxone war gefragt. Der Überschuss vor Sonderposten sei von April bis Juni von 742 Millionen Dollar auf 981 Millionen Dollar gestiegen, teilte der israelische Arzneimittelhersteller am Dienstag mit.
2010 werde für Teva ein weiteres Jahr mit profitablem Wachstum, sagte Teva-Chef Shlomo Yanai und verwies auf ein rekordverdächtiges operatives Ergebniswachstum von zwölf Prozent im zweiten Quartal.
Angetrieben von zweistelligen Zuwächsen in Europa und Nordamerika stieg der Konzernumsatz um 12 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar. Im zweiten Quartal steuerte Nordamerika mit 65 Prozent den Hauptteil zum Umsatz bei. Auf Europa entfiel rund ein Fünftel.
Copaxone, ein Konkurrenzprodukt zu Betaferon von Bayer, erreichte im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg von 13 Prozent auf 773 Millionen Dollar. Damit sei Teva mit Copaxone in den USA und weltweit weiterhin führend, hiess es in der Mitteilung weiter.
Im monatelangen Bieterrennen um den Ulmer Generikahersteller Ratiopharm hatte Teva Mitte März den Zuschlag erhalten. Der Verkaufspreis lag inklusive Schulden bei 3,625 Milliarden Euro. Teva will die Transaktion bereits in diesem Quartal abschliessen und damit früher als ursprünglich erwartet. Mit dem Kauf von Ratiopharm wurde Teva die Nummer eins am europäischen Generikamarkt und nach der zu Novartis gehörenden Sandoz die Nummer zwei in Deutschland./ep/she/wiz

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