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BRASÍLIA (awp international) - Mexikos Notenbankchef Agustín Carstens hat in Brasilien um Unterstützung für seine Kandidatur für den IWF-Chefposten geworben. Bei einem Treffen mit dem brasilianischen Finanzminister Guido Mantega machte der Mexikaner am Mittwoch in Brasília klar, dass er im Falle seiner Wahl den Schwellenländern beim Internationalen Währungsfonds (IWF) mehr Gehör verschaffen will.
Der mexikanische Ex-Finanzminister rechnet sich Chancen aus, als erster Nicht-Europäer IWF-Chef zu werden: "Wenn ich nicht die Möglichkeit sähe, zu gewinnen, wäre ich nicht auf dieser Tour." Er denke, dass er die Fähigkeiten für diese Posten habe. Erst vor zwei Tagen war Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde in Brasilien. Auch sie bewirbt sich um die Nachfolge des zurückgetretenen Dominique Strauss-Kahn.
Mantega lobte den 52-jährigen Mexikaner vor Journalisten als erfahrenen Mann und Partner in der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20). "Es ist wichtig, dass es eine Kandidatur aus einem Schwellenland gibt. Das bricht mit einer alten Regel des IWF, der immer nur von europäischen Repräsentanten geführt wurde."
Allerdings vermied Mantega, wie schon bei Lagarde, eine Festlegung Brasiliens. Man wolle bis zum 10. Juni warten. Dann läuft die Frist zur Einreichung von Kandidaturen ab. Er mahnte erneut, die Wahl müsse auf Verdienst beruhen und dürfe nicht nach Nationalität entschieden werden. "Eine wesentliche Bedingung für die Unterstützung Brasiliens ist die Fortsetzung der Reformen beim IWF."/hr/DP/she

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