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Bristol-Myers Squibb steigert Gewinn - Belastungen durch US-Gesundheitsreform

Dieser Inhalt wurde am 29. April 2010 - 14:56 publiziert

NEW YORK (awp international) - Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb (BMS) hat den Gewinn in den ersten drei Monaten stärker gesteigert als am Markt erwartet wurde. Der Blutverdünner Plavix und seine Medikamente gegen HIV sorgten beim Umsatz für einen Anstieg von 11% auf 4,807 Mrd USD. Der Gewinn stieg von 638 Mio USD auf 743 Mio USD oder auf 0,43 Cent pro Aktie, teilte die Gesellschaft am Donnerstag in New York mit. Vor Sonderposten war dies ein EPS in Höhe von 0,59 USD. Damit übertraf BMS die Erwartungen des Marktes um 8 Cent.
Die Gesundheitsreform in den USA hätte den Gewinn pro Aktie im ersten Quartal mit 0,03 USD belastet. Der Pharmakonzern bezifferte den Effekt für 2010 aus der Gesundheitsreform von US-Präsident Barack Obama, die höhere Rabatte für das staatliche Medicaid-Programm vorsieht, mit rund 0,12 USD pro Aktie. 2010 erwartet der designierte Bristol-Myers-Chef Lamberto Andreotti vor Sonderposten ein EPS in Höhe von 2,10 bis 2,20 USD nach 2,15 bis 2,25 USD im Januar. Erst vor wenigen Tagen hatte der US-Konkurrent Eli Lilly die Belastungen durch die US-Reform beziffert: Diese dürften das Ergebnis je Aktie um rund 0,35 USD und den Umsatz um 350 bis 400 Mio USD drücken.
Im ersten Quartal erzielte BMS mit seinem wichtigsten Medikament - dem Blutverdünner Plavix einen Umsatzanstieg von 16 Prozent auf 1,666 Mrd USD. 2013 sei das erste Jahr, in dem sich der Verlust des Patentschutzes für Plavix in den USA zwölf Monate auf die BMS-Zahlen auswirken werde, hatte Bristol-Myers jüngst auf einer Investorenkonferenz mitgeteilt./ep/wiz

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