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BRÜSSEL (awp international) - Die EU-Kommission hat grünes Licht für die Abwicklung von zwei maroden Banken Irlands gegeben. Die Anglo Irish Bank und die Bausparkasse Irish Nationwide Building Society (INBS) könnten binnen zehn Jahren ordnungsgemäss aufgelöst werden, entschieden die obersten Wettbewerbshüter Europas am Mittwoch nach Prüfung des Umstrukturierungsplans in Brüssel. Die Lasten seien gut verteilt und Wettbewerbsverzerrungen auf ein Minimum reduziert.
EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia sagte, das Beihilfekapitel zu den beiden Banken sei abgeschlossen: "Die EU-Kommission und die irische Regierung können sich nun auf die Zukunft des irischen Bankensystems konzentrieren."
Die Finanzkrise hatte den Inselstaat besonders hart getroffen. Der irische Bankensektor war nach dem Platzen einer Immobilienblase 2008 in eine Schieflage geraten. Seit Ausbruch der Krise stützte der Staat den Bankensektor nach jüngsten Angaben mit rund 70 Milliarden Euro. Allein die Anglo Irish und die INBS bekamen laut EU-Kommission 34,7 Milliarden Euro an Kapitalspritzen.
Wegen seines maroden Bankensystems war das hochverschuldete Irland Ende November als erstes Land unter den Euro-Rettungsschirm geschlüpft. Irland erhält Kredite von 85 Milliarden Euro./mt/DP/ajx

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The citizens' meeting

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