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LONDON (awp international) - Der britische Bezahlsender British Sky Broadcasting (BSkyB) hat im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres 2010/2011 stark zugelegt. Der operative Gewinn des Fernsehanbieters stieg in den sechs Monaten bis Ende Dezember um 26 Prozent auf 520 Millionen Pfund (602 Millionen Euro), wie British Sky Broadcasting (BSKYB) am Donnerstag mitteilte. Damit wurden die Markterwartungen übertroffen, der Kurs stieg um 0,9 Prozent. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 407 Millionen Pfund, fast 60 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf 3,18 Milliarden Pfund (3,68 Milliarden Euro). Mit diesem starken Wachstum im Rücken kündigte BSkyB-Chef Jeremy Darroch eine Erhöhung der Zwischendividende um 11 Prozent auf 8,74 Pence an.
Ende 2010 sei die Nachfrage nach sämtlichen Produkten gestiegen, so dass die 10-Millionen-Grenze bei den Kundenzahlen überschritten worden sei, sagte Darroch. Zum ersten Mal habe es auch mehr als eine Million Neuverträge und 140.000 Neukunden gegeben. Besonders stark sei die Nachfrage nach hochauflösendem HD-Fernsehen (343.000 Neuverträge) und Breitband-Internet (204.000 Neuverträge) gestiegen. Rund ein Viertel aller Kunden nutzt inzwischen alle drei Angebote von BSkyB: Fernsehen, Breitband-Internet und Telefonanschluss.
Für den Ausblick zeigte sich Darroch optimistisch. Die bisherige Strategie des Unternehmens sei langfristig angelegt, um Wachstum und Umsatz zu bringen und Investitionen zu ermöglichen. Der Schwesternsender Sky Deutschland schreibt nach wie vor rote Zahlen.
Der Mediengrossinvestor Rupert Murdoch hält mit seiner Firma News Corporation derzeit rund 39 Prozent der Anteile von BSkyB. Murdoch hatte im vergangenen Jahr angekündigt, auch die restlichen Anteile an BSkyB für für 7,8 Milliarden Pfund (9,2 Mrd Euro) übernehmen zu wollen. Dagegen gibt es aber massive Wettbewerbs-Bedenken. Doch NewsCorp könne noch einmal nachbessern, erklärte das Kulturministerium am Dienstag. Zu Murdochs Unternehmen gehören bereits zahlreiche britische Medien, darunter der Nachrichtensender Sky News und die Zeitungen "The Times", "The Sun" und "News of the World".
alg/enl/tw

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