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Niederweningen (awp) - Bucher Industries hat im Geschäftsjahr 2010 einen Rückgang des Umsatzes verzeichnet. Klammert man den negativen Währungseinfluss aus, wurde das Vorjahresniveau in etwa gehalten. Deutlich angezogen hat dagegen der Auftragseingang, auch unter Berücksichtigung der Währungsveränderungen. Die Gewinnprognose für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde leicht optimistischer formuliert als noch im vergangenen Oktober.
Der Umsatz reduzierte sich um 5,1% auf 2'033,7 Mio CHF. Währungs-, akquisitions- und devestitionsbereinigt ergab sich ein knappes Plus von 0,4%, wobei der Einfluss der Akquisitionen und Devestitionen auf den Umsatz gering blieb. Der Auftragseingang legte dagegen um 23,3% auf 2'216,5 Mio CHF zu (bereinigt +30,3%), wie der Maschinen- und Fahrzeugbauer am Mittwoch mitteilte. Der Auftragsbestand erhöhte sich per Ende Jahr auf 663,0 Mio CHF von 505,7 Mio per Ende September.
Damit hat der Maschinen- und Fahrzeugbauer die Erwartungen der Analysten mit dem Umsatz nicht ganz erreicht, mit dem Auftragseingang dagegen übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2'096 Mio und für den Auftragseingang bei 2'143 Mio CHF.
Die grösste Division, die Kuhn Group, habe von der weltweit anziehenden Nachfrage nach modernen Landmaschinen profitiert. Dabei sei dank der guten Nachfrage im zweiten Semester der währungsbereinigte Auftragsbestand um über 56% auf 357 Mio CHF gestiegen. Während der Auftragseingang um 41,9% auf 976 Mio CHF anzog, gingen die Verkäufe währungsbereinigt um 4,2% auf 851 Mio CHF zurück.
Der Bereich Bucher Municipal habe die hohen Schulden verschiedener europäischer Länder sowie die Sparprogramme der Gemeinden zu spüren bekommen. Der Umsatz reduzierte sich um 2,1% auf 373 Mio CHF, wogegen sich der Auftragseingang um 4,6% auf 381 Mio CHF verbesserte.
Bucher Hydraulics dagegen verzeichnete sowohl ein markantes Plus des Umsatzes um 21,7% auf 371 Mio als auch des Auftragseingangs um 46,6% auf 387 Mio CHF. Der Bereich habe dank einer "hohen Flexibilität den unerwartet starken Aufschwung zu nutzen gewusst". Der Auftragsbestand liege mit 63 Mio CHF wieder im üblichen Bereich mit einer Reichweite von rund 2 Monaten.
Emhart Glass verkaufte währungsbereinigt 6,7% weniger und erreichte so einen Umsatz von 259 Mio CHF. Der Auftragseingang legte dagegen um 34,0% auf 285 Mio CHF klar zu. Die Division sei mit dem spätzyklischen und kapitalintensiven Geschäft vor allem im ersten Semester noch stark vom Abschwung betroffen gewesen.
Bucher Specials erreichte ein Umsatzplus von 3,4% auf 187 Mio CHF sowie ein Auftragsplus von 7,3% auf 188 Mio CHF. Von den drei Einzelgeschäften haben sich die Weinproduktionsanlagen sowie das Schweizer Handelsgeschäft für Traktoren und Landmaschinen laut Mitteilung "erfreulich" entwickelt, wogegen die Anlagen zur Fruchtsaftproduktion einen starken Rückgang verzeichneten.
Sowohl Betriebs- wie auch Reingewinn auf Konzernstufe werden 2010 "deutlich" höher ausfallen als im Vorjahr. Dies ohne Berücksichtigung der Wertminderungen von 86 Mio CHF im Jahr 2009. Damit wurde die Prognose vom vergangenen Oktober um das Adjektiv "deutlich" präzisiert. Für das Geschäftsjahr 2011 macht Bucher Industries noch keine Prognose.
Das detaillierte Jahresergebnis wird das Unternehmen am 16. März vorlegen.
Weiter gibt Bucher eine Änderung im Verwaltungsrat bekannt. Der kommenden GV vom 14. April soll Michael Hauser als neues Mitglied für eine dreijährige Amtszeit zur Zuwahl in das Gremium vorgeschlagen werden. Er soll den altershalber ausscheidenden Thomas Hauser ersetzen.
cf/ra

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