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Zürich (awp) - Die Elektroinstallations-Gruppe Burkhalter hat im ersten Halbjahr 2010 deutlich mehr verdient als noch im Vorjahr. Dabei profitierte die Gesellschaft vor allem vom starken Wohnungsbau. "Wachstum konnten wir in allen Gebieten der Schweiz verzeichnen", sagte CEO Marco Syfrig an einer Telefonkonferenz am Dienstag. Für das weitere Geschäftsjahr zeigt sich das Management zuversichtlich und will den Gewinn pro Aktie weiter steigern.
Der Umsatz erhöhte sich auf 206,7 Mio CHF, was einem Zuwachs von 11,4% entspricht. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 9,1 Mio CHF auf Vorjahresniveau und das Konzernergebnis betrug 6,69 (VJ 7,26) Mio CHF, wie die Gruppe mitteilte.
In der Vergleichsperiode 2009 war das Betriebsergebnis (EBIT) noch durch einen negativen Goodwill in Höhe von 1,65 Mio CHF aus der Übernahme der BGV Holding beeinflusst. Ohne dessen Berücksichtigung stieg das Betriebsergebnis um 22,3%.
WEITER DURCH GEZIELTE AKQUISITIONEN WACHSEN
In der Branche herrscht weiterhin grosser Preisdruck. Vor allem bei der Vergabe von Grossaufträgen, so Syfrig. Die Gruppe will aber an der Strategie zur nachhaltigen Steigerung der Ertragskraft festhalten. Die Auslastung für den weiteren Geschäftsverlauf bezeichnet das Unternehmen als "erfreulich".
Die Gruppe will durch gezielte Akquisitionen weiter wachsen. Im ersten Halbjahr hatte Burkhalter die Luzerner Elektrotechnikfirma Robert Widmer AG mit einem Jahresumsatz von 5 Mio CHF und die Elektro Zürichsee AG mit einem Jahresumsatz von rund 3 Mio CHF übernommen.
Bei einem bestehenden Rechtsfall betreffend Verhandlungen für die Verrechnung von Nachtragsleistungen im Umfang von rund 10 Mio CHF erzielte Burkhalter Teilerfolge, welche sich in Form einer Teilzahlung nach dem Bilanzstichtag ausgewirkt haben. Über den restlichen Ausstand in Höhe von 3,88 Mio CHF wird weiter verhandelt. Zu möglichen Rückstellungen wollte das Management keine Stellung nehmen.
AUSBLICK BESTÄTIGT
Das Umsatzwachstum von 11% im ersten Semester sei ziemlich hoch gewesen, so Syfrig. Ob diese Rate auch für das Gesamtjahr erreicht werden kann, liess der CEO im Raum stehen.
"Aufgrund der guten Auslastung, der Saisonalität und des gruppenweiten Risk Managements, das sich positiv auf das Ergebnis auswirkt, bleiben wir bei der Prognose für das laufende Geschäftsjahr", sagte Verwaltungsratspräsident Gaudenz Domenig. Die Gruppe will demnach den Gewinn pro Aktie steigern.
Die Bäume würden bei Burkhalter sicher nicht in den Himmel wachsen, sagte Domenig weiter. Burkhalter sei aber ein Dividenden-Titel und strebe auch 2010 eine zum Vorjahr vergleichbare Dividende an.
AKTIEN UNVERÄNDERT
An der Börse reagierten die Titel verhalten auf den vorgelegten Zahlenkranz. Ein Analyst der ZKB beurteilt das Resultat als "solide". Er will seine Schätzungen deshalb nur moderat anpassen. Die Cashgenerierung dürfte seiner Meinung nach im zweiten Semester deutlich zunehmen und eine Wiederholung der hohen Ausschüttung von 10 CHF zulassen.
Im Verlauf des Vormittages standen die Titel leicht im Minus, gegen 11.45 Uhr notiert der Titel unverändert. Gehandelt sind bis dahin mit 300 Stück rund die Hälfte des durchschnittlichen täglichen Volumens.
are/ra

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