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(Meldung vom Vorabend um Analystenkommentare und Aktienkurs ergänzt)
Sursee (awp) - Die Calida-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2010 aufgrund der aktuellen Währungssituation einen fast unveränderten Umsatz ausgewiesen. Der Wäschehersteller setzte 213,3 Mio CHF nach 213,0 Mio CHF im Vorjahr um. Ohne den Währungseinfluss konnte indes ein Plus von 5,8% erzielt werden, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit.
Gleichzeitigt wird eine Personalrochade bekannt gegeben: Der bisherige CFO der Gruppe und Geschäftsleitungsmitglied der Marke Calida, Andreas Lindemann, übernimmt die Position des General Managers der Marke Calida. Thomas Stöcklin, Finanzchef der Marke Calida, wird zum Gruppen-CFO ernannt. Die Änderungen treten per 01.02.2011 in Kraft. Die Führung auf Gruppenstufe bleibe unverändert bei Felix Sulzberger, heisst es weiter.
Von den beiden Marken legten im Berichtsjahr Aubade um 10,6% und Calida um 3,7% zu. Dabei sei dieser Zuwachs dank des Retailgeschäftes über die firmeneigenen Markengeschäfte erzielt worden, heisst es weiter. Das währungs- und flächenbereinigte Wachstum betrug für Aubade gemäss Mitteilung 19,7% und für Calida 9,6%.
Der vollständige Jahresbericht 2010 wird am 25.02.2011 vorgelegt.
Analysten zeigten sich positiv überrascht. Für die ZKB lag der Umsatz zwar zunächst unter den Erwartungen, in die allerdings der Rückgang des Euro im zweiten Halbjahr noch nicht eingeflossen war. Währungsbereinigt wertet Analyst Marco Strittmatter das Wachstum als sehr stark. Calida sei gut unterwegs und die vor einigen Jahren eingeleitete Retail-Strategie zahle sich nun aus. Die Aktie habe allerdings bereits einiges vorweggenommen, daher bleibt er bei "Marktgewichten".
Auch Vontobel-Expertin Claudia Lenz wertete das organische Umsatzplus als deutlich über ihren Erwartungen. Besonders die Marke Aubade habe in der zweiten Jahreshälfte ein exzellentes Wachstum erzielt. Mit Blick auf die Bewertung der Aktie sieht sie weiterhin einen Abschlag zur Konkurrenz, der nicht gerechtfertigt sei. Zwar müssten die Schätzungen aufgrund der Währungsentwicklung und steigender Baumwollpreise angepasst werden, die Kaufempfehlung bleibe aber bestehen.
Calida zeigten indes trotz positiver Kommentare der Analysten keine Reaktion und liegen um 11.05 Uhr bei gewohnt dünnen Volumen unverändert auf 550 CHF. Der SPI verliert 0,2%.
rt/dm/ps

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