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Zürich (awp) - Das Stellenangebot in der Schweiz ist im vierten Quartal 2010 konstant geblieben. Die bereits im dritten Quartal feststellbaren Bremsspuren im arbeitsmarktlichen Aufschwung zogen sich bis zum Jahresende durch, wie der Adecco Swiss Job Market Index (ASJMI), eine von der Universität Zürich erhobene Messgrösse für den Schweizer Gesamtstellenmarkt in Internet und Presse zeigt.
Gemäss den neuen Indexzahlen kann von einer positiven Tendenz am ehesten in der Zentral- und der Nordwestschweiz gesprochen werden, während die Unternehmen im Mittelland etwas weniger Personal suchten. Trotz grosser Herausforderungen für die Schweizer Wirtschaft im internationalen Umfeld hat sich der Stellenmarkt auch Ende 2010 als ausgesprochen stabil erwiesen.
Die Personalnachfrage bewegte sich Ende Dezember mit einem kleinen Zuwachs von 1% nach wie vor praktisch auf dem Niveau des Septembers, wobei die Entwicklung ohne die zum Jahresende hin erfahrungsgemäss ungünstigen saisonalen Einflüsse noch etwas positiver ausgefallen wäre. Im Vergleich zum Vorjahr, als am Jahresende eben die Talsohle des Konjunktureinbruchs überschritten war, ist das Stellenangebot landesweit immerhin um gut 31% gewachsen. Der seitdem verzeichnete Aufschwung ist nun allerdings weitgehend zum Stillstand gekommen.
Auf das im Herbst 2010 vorübergehend rückläufige Stellenangebot in der Romandie und im Tessin folgte im vierten Quartal wieder ein leichtes Plus (+1%). Insgesamt haben sich die jüngsten Entwicklungen innerhalb der Sprachregionen damit angeglichen. Dank des langfristig günstigeren Verlaufs in der lateinischen Schweiz erreicht die Gesamtzahl an ausgeschriebenen Stellen dort fast wieder das Niveau der Hochkonjunktur vom März 2008. Das Stellenangebot in der Deutschschweiz liegt dagegen noch 17% unter dem Wert vom März 2008.
ps/dl

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