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Bern (awp/sda) - Zwei Wochen nach dem AKW-Unfall in Fukushima liegen in der Schweiz verschiedene Szenarien für den Ausstieg aus der Atomenergie auf dem Tisch. Am Dienstag haben die Grünen ihre Vorschläge präsentiert. Sie haben eine Volksinitiative zum Atomausstieg lanciert.
Die Grünen verlangen das Ende der Atomenergie bis 2024. Die AKW in Mühleberg und Beznau sollen so schnell wie möglich vom Netz, die AKW Gösgen und Leibstadt sollen nach 40 Betriebsjahren abgeschaltet werden oder früher, sofern die Sicherheit es erfordert. Der Bau von neuen Atomkraftwerken soll verboten werden.
Den Text für die Volksinitiative zum Atomausstieg haben die Grünen vergangene Woche bei der Bundeskanzlei zur Prüfung eingereicht. Der Ausstieg sei machbar, schreibt die Partei. Die fünf Schweizer Atomkraftwerke könnten mittels Energiesparen, Energieeffizienz und Grünem Strom ersetzt werden.
Mit Stromsparen und Effizienzmassnahmen liessen sich insgesamt 19 Terrawattstunden pro Jahr einsparen, was rund einem Viertel des gesamten Stromverbrauches entspreche. Bei den erneuerbaren Energien haben für die Grünen jene Projekte Priorität, die "keine Schutzinteressen tangieren". Insbesondere die Photovoltaik werde an Bedeutung gewinnen.
Am Montag hatte die SP dargelegt, wie sie sich den Atomausstieg vorstellt. Sie möchte auf Gesetzesebene - mit einem Ausstiegsgesetz - den Bau neuer AKW verbieten und die Ausserbetriebnahme der bestehenden Anlagen regeln.
Nach Vorstellung der SP soll der totale Ausstieg bis 2025 erfolgen. Bei der Förderung der erneuerbaren Energien setzt die SP auf ihre Cleantech-Initiative. Die Unterschriften will sie demnächst einreichen.
uh

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