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Solothurn (awp/sda) - Der Kanton Solothurn hat das Richtplanverfahren zum geplanten AKW Gösgen II im Niederamt auf Eis gelegt. Der Regierungsrat reagierte damit auf den Entscheid des Bundes, die Rahmenbewilligungsverfahren für neue Atomkraftwerke in der Schweiz zu sistieren.
Massgebend für die Fortsetzung des Richtplanverfahrens zum AKW Niederamt sei das weitere Vorgehen in den Rahmenbewilligungsverfahren des Bundes, teilte der Regierungsrat am Montag mit.
Wenn die Verfahren wieder aufgenommen würden, so werde sich der Kanton auf der Basis der neuen Ausgangslage einbringen und über das weitere Vorgehen entscheiden.
Das Richtplanverfahren, in dem Aspekte der Raumplanung behandelt wurden, sollte als Grundlage für die Stellungnahme des Kantons Solothurn zum Rahmenbewilligungsgesuch für das geplante AKW Gösgen II dienen.
Bei der öffentlichen Auflage der Richtplananpassung für das geplante AKW Gösgen II waren insgesamt 839 Stellungnahmen von Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen eingegangen.
Auch im Kanton Aargau liegt der Richtplan für das projektierte AKW-Ersatzkraftwerk in Beznau bis auf weiteres in der Schublade. Das Kantonsparlament hatte das Geschäft vergangene Woche von der Traktandenliste gestrichen.
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