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Basel (awp) - Der Schweizer Detailhandel kann 2011 mit einem weiteren, wenn auch verlangsamten Wachstum rechnen. Dies, nachdem die Detaillisten 2010 auf ein "sehr erfolgreiches Jahr" zurückblicken können. Insgesamt zeichnet sich für 2010 ein reales Umsatzwachstum von 2,8% ab, schreibt die BAKBASEL in ihrem heute Montag vorgelegten "Überblick und Prognosen für den Schweizer Detailhandel".
Im laufenden Jahr werde die etwas schwächere konjunkturelle Entwicklung auch bei den Detailhändlern zu spüren sein. Insgesamt würden die Rahmenbedingungen aber intakt bleiben und es sei für 2011 mit einem realen Umsatzanstieg von 1,4% zu rechnen bzw. um 1,0% nominal.
Die Preise dürften im Schweizer Detailhandel 2011 im Durchschnitt abermals leicht sinken, so die BAK weiter. Für die intakten Rahmenbedingungen würden der stetige Rückgang der Arbeitslosenquote, die recht ansehnlichen Lohn- und Gehaltserhöhungen zum Jahresende sowie die weiterhin spürbaren Nachfrageimpulse aus der Immigration sorgen. Auch die Konsumentenstimmung sei zum Jahresende 2010 deutlich besser als noch vor 12 Monaten.
Gemäss den Einschätzungen der BAK wird das reale Umsatzwachstum im Non-Food-Segment (+1,6%) auch im laufenden Jahr höher ausfallen als im Food-Bereich (+1,1%). In den Segmenten Unterhaltungs- und Büroelektronik (real +7,0%) und Gesundheit, Körperpflege, Schönheit (+2,0%) sind die besten Wachstumsperspektiven am besten.
In anderen Bereichen, vor allem bei den langlebigen und teuren Waren für Wohnungseinrichtungen (+0,7%) oder Persönliche Ausstattung (unv.) können die Wachstumsdynamik des vergangenen Jahres wohl nicht aufrecht halten. Mit realen Umsatzrückgängen müssten die Detailhändler im laufenden Jahr bei Do-it, Freizeit (-0,6%) und Kultur (-2,8%) rechnen. In diesen Segmenten wirke sich der Konkurrenzkampf aufgrund von neuen Vertriebsformen wie Online-Handel (CD, Bücher etc.) negativ aus.
Die Preise dürften im Detailhandel auch 2011 unter Druck bleiben. Vor allem im Non-Food-Segment sei mit Preisrückgängen von 0,7% zu rechnen (Food-Sektor: -0,1%). Dank Parallelimporten und dem schwachen Eurowechselkurs gegenüber dem Schweizer Franken seien Kosteneinsparungen möglich, die zum grossen Teil an die Konsumenten weitergereicht würden. Dabei dürfte die höhere Mehrwertsteuerbelastung in den meisten Fällen durch die Händler selbst übernommen und nicht auf die Preise überwälzt werden. Gesamthaft rechnet die BAK im Jahresmittel 2011 mit einem um 0,3% tieferen Preisniveau im Detailhandel als im vergangenen Jahr.
Zu 2010 heisst es, dass in der Rezession 2009 noch der relativ konjunkturresistente Food-Bereich die wichtigste Stütze im Detailhandel gewesen sei, im Jahresverlauf 2010 habe sich dann das Non-Food-Segment als Wachstumstreiber entpuppt. Für das hohe Umsatzwachstum waren gemäss BAK vor allem Nachholeffekte, namentlich in den Bereichen Luxusprodukte, Schönheit und Elektronik verantwortlich. Insgesamt habe der Non-Food-Sektor um 3,4% Prozent und der Food-Sektor um 2,2% zugelegt.
rt/mk

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