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Zürich (awp/sda) - Der Schrecken nach den tatsächlichen oder mutmasslichen Datenklauereien in Liechtenstein, bei der Genfer Privatbank HSBC oder der Credit Suisse bleibt für die Finanzbranche nicht ohne Folgen. Eine Studie zeigt, dass die Banken die Täter vor allem im eigenen Unternehmen fürchten.
56% der Finanzhäuser trauen sich zu, sich gegen aussen schützen zu können, aber nur 34% fühlen sich gegen die Datenspione aus den eigenen Reihen gewappnet. Die Sicherheits-Budgets werden vielerorts aufgestockt, wie eine am Montag veröffentlichte weltweite Umfrage unter 350 grossen Finanzunternehmen zeigt, welche die Beratungsfirma Deloitte durchgeführt hat.
44% der Befragten legen ihr Augenmerk auf Auswahl und die Kontrolle jener Mitarbeiter, die Zugriff auf sensible Informationen haben. Für 33% ist eine der wichtigsten Aufgaben, die Bestimmungen von Regulatoren und Gesetzgebern einzuhalten.
Der systematische Schutz vor Datenverlust sei zeitintensiv, stellt Deloitte fest. Die Mehrheit der Unternehmen sei daher auch dabei, vermehrt wichtige Funktionen zusammenzulegen, die sich mit Informations- und Technologierisiken befassten.

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