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Neuenburg (awp) - Der Geschäftsgang in der Schweizer Industrie hat sich im vierten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich verbessert. Die Produktion erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1%. Die Auftragseingänge nahmen um 6,0% zu. Bei den Auftragsbeständen resultierte ein Plus um 9,7%, während die Fertigwarenlager um 0,1% leicht abnahmen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.
Am stärksten war der Zuwachs der Produktion bei den Gebrauchs- und Investitionsgütern. Hier stieg die Produktion um 17,8 bzw. 16,4% an. Unter den Branchen war der Anstieg beim Bergbau am grössten (+19,5%). Ihr folgten der Maschinenbau (+15,1%), die Metallindustrie (+15,5), die Lederverarbeitende Industrie (+13,7%) sowie die Elektro- und feinmechanische Industrie (+12,8%). Die Glas-, Beton- und keramische Industrie (-6,4%), die Branche Kokerei, Mineralölverarbeitung (-2,8%) und die Chemische Industrie (-2,6%) verzeichneten einen Rückgang.
Die Umsätze erhöhten sich im Berichtsquartal um 4,0%. Die Exporte spielten dabei weiter eine tragende Rolle. Das mit Abstand beste Ergebnis meldete die Branche Bergbau mit 19,6%. Es folgen der Maschinenbau, die Elektro- und feinmechanische Industrie, die Metallindustrie sowie die Energie- und Wasserversorgung. Umsatzrückgänge wurden bei der Chemischen Industrie, der Glas-, Beton- und keramische Industrie sowie der Textilindustrie gemessen., so die Mitteilung weiter.
Die Auftragslage sei weiterhin erfreulich. Die Gebrauchs- und Investitionsgüter trugen zu diesem Ergebnis bei. Auf der Ebene der Branchen erhöhten sich die Eingänge beim Maschinenbau, bei der Lederverarbeitenden Industrie und beim Bergbau am stärksten. Das Papier-, Verlags-, Druckgewerbe sowie die Glas-, Beton- und keramische Industrie waren dagegen rückläufig.
Die Auftragsbestände legten um 9,7% zu. Die markantesten Zuwächse verzeichneten der Bergbau, der Maschinenbau sowie die Elektro- und feinmechanische Industrie. Einzig die Textilindustrie reduzierte ihre Auftragsbestände.
Die Fertigwarenlager sanken hingegen, wobei die grössten Rückgänge in der Textilindustrie, dem Maschinenbau sowie in der Glas-, Beton- und keramische Industrie verzeichnet wurden. Der Bergbau und die Metallindustrie erhöhten ihre Lager am meisten.
dm/ps/ra

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