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Neuenburg (awp) - Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise (PPI) in der Schweiz ist im Mai 2011 gegenüber dem Vormonat um 0,2% gesunken auf einen Indexstand von 100,8 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100). Innert Jahresfrist fiel das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 0,4%, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch mitteilte.
Die Zahlen lagen am unteren Rand der Erwartungen. Analysten schätzten die monatliche Veränderung auf -0,1 bis +0,2% und jene für die Jahresteuerung auf -0,5% bis 0,0%.
Der Produzentenpreisindex, der die Preisentwicklung der im Inland hergestellten Produkte zeigt, ging im Berichtsmonat gegenüber dem Vormonat um 0,4% zurück, gegenüber dem Vorjahr zeigte sich ein Rückgang um 1,1%. Preisrückgänge gegenüber dem Vormonat verzeichneten vor allem verschiedene Positionen der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Dasselbe gilt für Rohmilch, Schlachtvieh, Druckerzeugnisse und Mineralölprodukte. Tiefere Preise verzeichneten laut Mitteilung auch Geokunststoffe, Backsteine, Ziegel, Kupferprodukte und isolierte Elektrokabel. Preiserhöhungen registrierte man dagegen für Schlachtschweine, Sand und Kies, Papierprodukte, ätherische Öle und Belagsmischgut.
Für das verarbeitende Gewerbe und die Industrie sank der Preisindex für den Inlandabsatz gegenüber dem Vormonat um 0,2%, während die Exportpreise um 0,7% zurückgingen. Der Hauptgrund für den deutlicheren Rückgang des Exportpreisindexes waren die um 2,1% gesunkenen Preise für pharmazeutische Produkte, die innerhalb des Exportes einen hohen Gewichtungsanteil (25%) haben. Jahresveränderungsraten können noch keine ausgewiesen werden, da die entsprechenden Indizes bis zum Dezember 2010 auf anderen methodischen Grundlagen berechnet wurden.
Der Importpreisindex stieg im Mai 2011 gegenüber dem Vormonat um 0,3%, wobei der Hauptgrund dafür laut BFS höhere Preise für chemische Produkte sind. Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau um 1,1% höher. Der Importpreisindex zeigt die Entwicklung der Importpreise ohne Mehrwert- und Verbrauchssteuern sowie ohne Zoll.
Höhere Preise gegenüber dem Vormonat zeigten insbesondere chemische Produkte. Preissteigerungen registrierte man auch für Gemüse, Zitrusfrüchte, Rohkaffee, Erdgas, Erdöl (roh), Treibstoff und Stahlrohre. Preisrückgänge beobachtete man demgegenüber für Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel, Körperpflegemittel und Duftstoffe, ätherische Öle und pharmazeutische Grundstoffe. Tiefere Preise verzeichneten auch Karton, Druckerzeugnisse, Heizöl, sonstige Kunststoffprodukte, Keramikplatten, Roheisen, Stahlprodukte, Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte sowie isolierte Elektrokabel.
uh

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