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Bern (awp/sda) - Der Bundesrat hat am Mittwoch Giovanni Conti zum neuen Direktor des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation (BIT) ernannt. Conti stösst von der Swisscom zum BIT. Er löst den Ende April zurücktretenden Marius Redli ab.
Mit dem 48-Jährigen Conti habe der Bundesrat eine Persönlichkeit gefunden, welche die Herausforderungen der Informatik und Telekommunikation in der Bundesverwaltung meistern könne, teilte die Landesregierung mit.
Contis Karriere führte vom US-Telefonriesen AT&T über den Genfer Warenprüfkonzern SGS zur Swisscom. Auch hatte er einen Lehrauftrag an der ETH Lausanne. Bei der Swisscom leitete er seit 2008 die Unternehmensführung der Netz- und IT-Sparte. Er lebt mit seiner Familie in Villars-sur-Glâne FR.
Sein Vorgänger Redli legte sein Amt nach 12 Jahren nieder. Der 61-jährige ETH-Ingenieur stand dem BIT seit dessen Gründung vor und baute es zu einem der fünf grössten Informatik-Dienstleister der Schweiz aus. Heute zählt das Amt knapp 1200 Angestellte und erbringt für die Verwaltung Dienste im Wert von über 400 Mio CHF.
Das Amt musste im vergangenen Jahr wegen der Sparvorgaben des Bundesrats restrukturieren und 45 Stellen abbauen. Das ging ohne Entlassungen vonstatten.
rt

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