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CH/Bundesrätin Doris Leuthard legt Cleantech-Massnahmenplan vor (AF)

Dieser Inhalt wurde am 05. November 2009 - 17:30 publiziert

(Ergänzt um Aussagen aus Medienkonferenz)
Basel (awp/sda) - An ressourcenschonenden Technologien führt kein Weg vorbei, sie sind aber wirtschaftlich auch eine grosse Chance: An der Nationalen Innovationskonferenz am Swiss Innovation Forum in Basel hat Bundesrätin Doris Leuthard einen Cleantech-Massnahmenplan lanciert.
Die Bewältigung des Klimawandels und des steigenden Ressourcenverbrauchs bringen künftig grosse Herausforderungen. Für die Schweiz seien sie aber auch eine Chance, sagte Bundesrätin Leuthard am Donnerstag vor den Medien in Basel. Denn die Schweiz sei "hervorragend positioniert".
Was damit gemeint ist, führte sie auch in einer Rede am Swiss Innovation Forum aus: Die Schweiz habe exzellente Hochschul- und Forschungsinstitutionen und gute Rahmenbedingungen für Innovation. Das weltweite Marktpotential für Cleantech sei zudem enorm und biete Chancen für einen neuen starken Schweizer Wirtschaftspfeiler.
Cleantech umfasst den Energiebereich sowie alles Weitere, was mit Ressourcenschonung zu tun hat. Laut einer vom Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) in Auftrag gegebenen Studie arbeiten in der Schweiz 155'000 Beschäftigte in einem Zusammenhang mit Cleantech. Die Wertschöpfung erreicht 18 bis 20 Mrd CHF.
Weltweit werden Wachstumsraten von bis zu 8% erwartet. Handlungsbedarf sieht die Studie in der Schweiz etwa bei Firmengründungen, Wissenstransfer oder Koordination. Laut Doris Leuthard müssten Forschungs- und Entwicklungsprojekte gebündelt und die Exportpromotion sowie der Marktzugang im Ausland verbessert werden.
An der zum zweiten Mal einberufenen Innovationskonferenz am Siwss Innovation Forum formulierte Leuthard daher mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung einen Massnahmenplan. So soll künftig etwa ein "nationaler Masterplan Cleantech" als Orientierungshilfe dienen und helfen, die Kräfte zu bündeln.
Weiter sieht der Vier-Punkte-Massnahmenplan das Evaluieren möglicher Ausbildungsanpassungen oder die Kontaktförderung zwischen Forschung und KMU mittels "Innovationsschecks" von 7'500 CHF der Förderagentur für Innovation (KTI) vor. Eine Exportplattform soll zudem Jungunternehmen der Zugang zu Auslandmärkten erleichtern.
rt

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