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Bern (awp/sda) - Der Bundesrat hat die erste Vereinbarung zwischen Bund und SBB gutgeheissen, mit welcher das Projekt "Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur" (ZEB) umgesetzt wird. Die Kosten dafür betragen 440 Mio CHF.
Das erste Paket umfasst primär Projekte im Zusammenhang mit der NEAT und der Durchmesserlinie Zürich, wie das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am Donnerstag mitteilte.
Das Parlament hatte vor zwei Jahren einen Kredit von total 5,4 Mrd CHF für das Projekt ZEB bewilligt. Die erste Tranche umfasst zwölf Projekte.
Beispielsweise wird die SBB auf verschiedenen Abschnitten der Achse Basel-Chiasso die Zugfolgezeiten reduzieren, um dadurch die Kapazität im Hinblick auf die Eröffnung des Gotthard- und Ceneri-Basistunnels zu erhöhen.
Die Region Zürich profitiert laut UVEK unter anderem davon, dass auf der Strecke Zürich-Winterthur mit einem vierten Gleis zwischen Effretikon und Hürlistein das Angebot erweitert werden kann.
Die Projekte der ersten Tranche genössen wegen fixen Terminen Priorität, etwa wegen der geplanten Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels 2016/17 oder des Ceneri-Basistunnels 2019, schreibt das UVEK. Weitere Ausbauten im Rahmen von ZEB sollen später mit neuen Vereinbarungen zwischen Bund und SBB erfolgen.
ZEB ist das Nachfolgeprojekt von Bahn 2000 und soll bis 2025 realisiert werden. Der Bundesrat plant, ZEB mit Projekten im Umfang von 3,5 Mrd CHF zu ergänzen. Dies wäre ein erster Ausbauschritt im Rahmen des Strategischen Entwicklungsprogramms Bahninfrastruktur (STEP).
Weiter hat der Bundesrat zwei Finanzierungsvereinbarungen mit der SBB für die Leistungssteigerung in Winterthur und für den Ausbau der Kreuzungsstation in Au (SG) genehmigt.
Bei diesen Vereinbarungen handelt es sich um das neunte Paket von Finanzierungsvereinbarungen für den Anschluss der Schweiz an das europäische Hochleistungseisenbahnnetz (HGV-Anschluss). Die Kosten für die Winterthur-Ausbauten werden mit 29,7 Mio CHF veranschlagt, jene für Au mit 9,9 Mio.
dm

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