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Bern (awp/sda) - Simonetta Sommaruga und Jacqueline Fehr sind die offiziellen Bundesratskandidatinnen der SP. Die Fraktion hat die Berner Ständerätin und die Zürcher Nationalrätin nominiert, wie SP-Vertreter am Freitagabend vor den Medien sagten.
Für den ersten Platz auf dem Zweierticket wurde Sommaruga im fünften Wahlgang mit 26 Stimmen gewählt. Für den zweiten Platz wurde Jacqueline Fehr mit 24 Stimmen erkoren. Die unterlegenen Kandidatinnen Eva Herzog und Hildegard Fässler erhielten je 11 Stimmen für den zweiten Platz auf dem Ticket. Die SP-Fraktion zählt 51 Mitglieder.
Mit Sommaruga und Fehr hat sich die SP-Fraktion für jene Kandidatinnen entschieden, die von Beginn weg als Topfavoritinnen genannt wurden. Simonetta Sommaruga gilt als pragmatische Politikerin, die sich über die Parteigrenzen hinaus verständigen kann und tragfähige Lösungen sucht. Die 50-Jährige ist im Bundeshaus bestens vernetzt und pflegt gute Kontakte auch ins bürgerliche Lager.
Als Konsumentenschützerin geniesst Sommaruga auch in der Bevölkerung viel Sympathie, was ihr bei Volkswahlen regelmässig Spitzen-Resultate einträgt. Parteiintern ist Sommaruga etwas weniger populär: Dem linken Flügel der SP ist Sommaruga spätestens seit dem "Gurten-Manifest" von 2001 suspekt, als sie zusammen mit anderen SP-Politikern für mehr Markt einstand.
Jacqueline Fehr wird für ihre sachbezogene Politik gelobt. Die 47-jährige Winterthurerin beschäftigt sich vor allem mit Familien-, Verkehrs-, Bildungs- und Gesundheitspolitik. Als Nationalrätin war sie an manchem politischen Kompromiss beteiligt - beispielsweise bei der Mutterschaftsversicherung. Dafür erhielt sie allseits Anerkennung.
Bevor die heutige Vize-Präsidentin der SP Schweiz 1998 in den Nationalrat einzog, hatte sie im Stadtparlament von Winterthur sowie im Zürcher Kantonsparlament politisiert. Nach einem zweijährigen Abstecher in die Verwaltung wurde die ausgebildete Sekundarlehrerin 1997 selbständige Beraterin.
rt

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