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Zürich (awp) - Die Schweizer Wirtschaft setzt gemäss den Ökonomen der Credit Suisse die Erholung fort, diese wird aber etwas holpriger verlaufen als zunächst erwartet. Sie erhöhen deshalb ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum 2010 auf 2,4% von bisher 1,8%, die Prognose für 2011 belassen sie hingegen auf 1,2%.
Als Grund für die Abnahme der Dynamik verweisen die CS-Ökonomen auf die allmählich auslaufenden globalen Fiskalpakete und eine Geldpolitik, die zunehmend an ihre Grenzen stösst. Die private Nachfrage vermöge diese wegfallenden Impulse nicht vollständig zu kompensieren, wie sie am Dienstag mitteilten. Zudem würden sich die Spätfolgen der Finanzkrise auch im kommenden Jahr auf die Realwirtschaft auswirken.
Trotz des jüngsten Höhenflugs sei noch nicht von einem nachhaltigen Aufschwung auszugehen, meinen die Auguren der CS. Einen erneuten rezessiven Taucher, wie für die USA mancherorts befürchtet, sei aber auszuschliessen, zumal die Verschuldung in der Schweiz das Wachstumspotenzial nicht annähernd so stark beschneide wie in den meisten Industriestaaten.
Die schnelle Erholung der Weltwirtschaft habe sich vor allem positiv auf die Schweizer Exporte ausgewirkt. Die CS geht aber nicht davon aus, dass sich dieses Wachstumstempo halten wird. Sie gehen deshalb von einem schwächeren aber immer noch positiven Exportwachstum 2011 aus.
Bei den Ausrüstungsinvestitionen sehen sie vornehmlich Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen. Kapazitätenerweiterungen seien nur vereinzelt ein Thema, da die Ertragsaussichten noch immer zu unsicher und die allgemeine Auslastung zu tief.
Im Jahresdurchschnitt rechnen die Ökonomen der Credit Suisse mit einer Teuerung von jeweils 0,6% in diesem und 0,7% im kommenden Jahr.
are/ra

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