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Zürich (awp) - Die Kapitalanlagen der Schweizer Pensionskassen sind gemessen am Pensionskassen-Index der Credit Suisse im zweiten Quartal 2010 um 2,38% gesunken. Damit ergebe sich zum ersten Mal seit vier Quartalen eine negative Performance, teilte die Credit Suisse in einer Vorabmeldung am Dienstag mit. Während der April noch eine positive Performance (+0,44%) gezeigt habe, hätten sich sowohl der Mai (-0,73%) als auch der Juni (-2,10%) negativ entwickelt.
Die BVG-Mindestrendite für das zweite Quartal 2010 betrug wiederum 0,50%. Die Lücke des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index zur BVG-Vorgabe, gemessen seit dem Jahr 2000, beträgt per Ende zweiten Quartals 2010 13,77 Punkte. Der Gesamtindex müsste somit rund 11% zulegen, um diese Lücke bis Ende 2010 zu schliessen, heisst es. Die annualisierte Performance seit Januar 2000 wird per Ende Juni 2010 mit 1,88% angegeben, während die annualisierte BVG-Verzinsung 2,93% beträgt.
In der Anlageallokation falle auf, dass die Liquiditätsquote erneut aufgestockt wurde, heisst es. Sie liegt per 30.6.2010 bei 7,8%. Ebenfalls aufgestockt wurden die Engagements in Schweizer-Franken-Obligationen, in alternativen Anlagen sowie in Immobilien-Anlagen, die einen noch nie gesehen Höchststand von 19,9% verzeichneten. Bei den Aktien-Engagements wurden insbesondere die Aktien von ausländischen Unternehmungen aufgestockt. Mit einer Quote von 79,7% fungiere der Schweizer Franken nach wie vor als sicherer Hafen, so die Angaben.
Der von der Credit Suisse erhobene Schweizer Pensionskassen Index berücksichtigt das tatsächliche Anlageverhalten von über 100 Schweizer Pensionskassen seit dem Jahr 2000. Die detaillierte Auswertung für das zweite Quartal 2010 werde in rund zwei Wochen publiziert, schreibt die Bank.
ch/ps

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