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Zürich (awp/sda) - Die Lage auf dem Schweizer Bau entwickelt sich konstant: Im ersten Quartal legten die Umsätze gegenüber dem Vorquartal saisonbereinigt schätzungsweise um 2,6% zu. Der von der CS und dem Schweizerischen Baumeisterverband (SBV) errechnete Bauindex stieg im ersten Jahresviertel um 3 auf 135 Punkte (1996=100), im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug der Zuwachs ebenfalls 3 Punkte, wie die Credit Suisse am Donnerstag mitteilte.
Der Hochbauindex sank um 1 auf 110 Punkte (-3 zum Vorjahr), der Tiefbauindex stieg demgegenüber stark um 12 auf 168 Punkten (+9 zum Vorjahr).
Die Unsicherheiten der letzten zwei bis drei Jahre schienen verflogen, heisst es in der Mitteilung. Das Volumen bewilligter Hochbauprojekte sei im Gesamtjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 11,3% auf knapp 42 Mrd CHF gestiegen. Die Anzahl bewilligter Wohnungen wuchs um 10%.
Tiefe Zinsen und Zuwanderungen hätten dazu beigetragen, begründen die Experten der CS. Ängste vor Überangeboten seien aber noch unangebracht.
Der von öffentlichen Investitionen geprägte Tiefbau überrasche im Vergleich zum Vorquartal mit einem geschätzten Umsatzwachstum von 7,8%. Durch Bevölkerungswachstum und wachsende Mobilitätsansprüche werde die Nachfrage hoch bleiben. Doch aus Kapazitätsgründen komme es im Jahresverlauf zu einer Konsolidierung, heisst es in der Mitteilung.
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