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Bern (awp/sda) - Der Buchhandel in der Deutschschweiz hat 2010 ein Minus von 2,8% hinnehmen müssen, wie aus dem Branchenmonitor Buch vom Donnerstag hervorgeht. Verantwortlich für das Ergebnis sind weniger die Verkaufszahlen als markant tiefere Preise.
Laut Bundesamt für Statistik fielen die Preise für Bücher und Broschüren 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 4,6%. Die Umsatzzahlen entwickelten sich bei den Editionsformen Hardcover, Softcover (-5,1%), Taschenbuch (-6,8%) und Hörbuch (-6,7%) negativ. E-Book-Verkäufe wurden nicht erfasst.
Auch bei den Warengruppen gab es kaum Lichtblicke für die Buchhändler. In der wichtigen Sparte Belletristik betrug das Minus gar 8,6%. Lediglich die Warengruppen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik (+4,0%) und Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft (+10,7%) schlossen positiv ab.
Laut Martin Walker von der Branchenpublikation "Schweizer Buchhandel" erfasst der Branchenmonitor rund 80% des Umsatzes mit Büchern in der Deutschschweiz - sowohl den Online-Handel wie das klassische Geschäft. Lediglich die Umsätze einiger kleinerer Läden fänden keinen Eingang in die Statistik.
Dass wohl eher die tieferen Preise für den Umsatzrückgang im Deutschschweizer Buchhandel verantwortlich sind als ein allgemein gesunkenes Interesse an Literatur, zeigt der Blick nach Deutschland: Dort wurde im Jahr 2010 immerhin ein kleines Umsatzplus von 0,4% registriert.
rt

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